Effeltrich
Tischtennis

Effeltrich gehen die Spieler aus

Ohne Martin Jaslovsky und Alexander Rattassep stand der Drittligist gegen den Spitzenreiter aus Neckarsulm auf verlorenem Posten.
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Bildeten das neue Effeltricher Doppel und holten diesmal den einzigen Punkt: Martin Guman  (l.) und Marius Zaus Sportfoto Zink
Bildeten das neue Effeltricher Doppel und holten diesmal den einzigen Punkt: Martin Guman (l.) und Marius Zaus Sportfoto Zink
Mit einer erwarteten 1:6-Niederlage gegen Spitzenreiter NSU Neckarsulm sind die Tischtennis-Herren der DJK/SpVgg Effeltrich in die zweite Saisonhälfte in der 3. Bundesliga-Süd gestartet.

DJK/SpVgg Effeltrich - NSU Neckarsulm 1:6
Martin Guman stellte sich trotz seiner Schulterverletzung in den Dienst der Mannschaft, da neben dem beruflich verhinderten Martin Jaslovsky auch Mannschaftsführer Alexander Rattassep krankheitsbedingt kurzfristig passen musste. Das personelle Drama machten die Verletzungen der beiden besten Ersatzspieler Marco Büttner und Szilard Czölle komplett, so dass mit Heiko Mill und Tobias Götz gleich zwei Akteure aus der Bayernligamannschaft ihr Bundesligadebüt feierten.

Gegen das Topteam aus Baden-Württemberg ging Effeltrich insbesondere in den Eingangsdoppeln zunächst beherzt ans Werk: Während Mill/Götz gegen Mohr/Braun nur in der Anfangsphase einige überraschende Akzente setzen konnten, behielt der gut aufgelegte Marius Zaus mit seinem neuem Partner Martin Guman in vier Durchgängen gegen Jens Schabacker und Alexander Gerhold die Oberhand.

Das beste vordere Paarkreuz der Liga um Jens Schabacker und Julian Mohr zeigte im Auf- und Rückschlagspiel seine herausragende Klasse und ging in allen drei Duellen mit Guman und Zaus als Sieger vom Tisch. Letzterer zeigte allerdings gegen Mohr bis Mitte des vierten Satzes mit einer seiner stärksten Saisonleistungen eine Partie auf Augenhöhe, ehe der Siegpunkt der Gastgeber am Nebentisch zum Spielabbruch führte. Götz und Mill zeigten bei ihren Bundesligapremieren keine Angst vor großen Namen und spielten frisch auf, wobei Mill in den ersten beiden Sätzen gegen Alexander Gerhold sogar zweimal am Satzgewinn schnuppern durfte.

Während das Spiel in Grünwettersbach (2.) am Samstag aufgrund der angespannten Personalsituation noch als Vorbereitung auf die wichtigen Partien der Rückrunde zu sehen ist, hoffen die Effeltricher beim Heimspiel am 27. Januar gegen Jena, wieder aus dem Vollen schöpfen zu können. jw
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