Forchheim
Leichtathletik

Zwei deutsche Meisterschaften in einer Woche

Jonas Saffer und Svenja Heidecke von der LG Forchheim haben die Finals bei der DM der U20 und U18 verpasst. Am Sonntag gibt es bei den Erwachsenen eine neue Chance.
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Svenja Heidecke (li.) verpasste bei der DM in Ulm das Finale über 100 und 200 Meter. Fotos: Theo Kiefner
Svenja Heidecke (li.) verpasste bei der DM in Ulm das Finale über 100 und 200 Meter. Fotos: Theo Kiefner
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Jonas Saffer und (U18) Svenja Heidecke (U20) haben die Endläufe bei den deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Jugend verpasst. In Ulm starteten die beiden Sportler der LG Forchheim über 100 Meter: Saffer wurde unter 50 Teilnehmern in 11,28 Sekunden Fünfter seines Vorlaufs. Eine Zehntel fehlte zum Weiterkommen. "Er ist heuer schon eine 11,0 gelaufen, hat zuletzt aufgrund einer Sehnenentzündung im Unterschenkel aber unregelmäßig trainiert. Von daher war die Teilnahme schon ein Erfolg", berichtet Trainer und Vereinskollege Jan Schindzielorz.

Heidecke qualifizierte sich im 39er-Feld als Vorlauf-Zweite in 12,12 Sekunden fürs Halbfinale, in dem sie eine Steigerung um gut eine Zehntel gebraucht hätte, aber mit einer 12,16 ausschied. "Ihre Saisonbestleistung von 11,98 Sekunden hätte fürs Finale gereicht", sagt Schindzielorz, der aus Erfahrung aber weiß, dass bei solchen Meisterschaften selten persönliche Bestwerte aufgestellt werden. Über die doppelte Distanz gelang das Heidecke zwar in 25,32 Sekunden, dennoch scheiterte sie damit an der Konkurrenz von 20 Teilnehmerinnen. Für den Endlauf wäre eine Zeit von 24,84 Sekunden nötig gewesen.

Am Sonntag ist das LG-Duo wieder bei einer "Deutschen" im Einsatz. Dann treten die Forchheimer mit ihren Staffel-Kollegen bei den nationalen Titelkämpfen der Männer und Frauen in Berlin über 4 x 100 Meter an. Der Vorlauf mit Schindzielorz, Saffer, Dominik Eckner und Moritz Hecht geht um 11.35 Uhr über die Bühne. Als Ersatzläufer stehen Mario Gößwein und Jano Schubert bereit. Unter den 36 Quartetten hat Forchheim zusammen mit der LG Erlangen die 32.-schnellste Quali-Zeit vorzuweisen (41,98 s). Eine halbe Stunde später geht Heidecke mit Christine Priegelmeir, Katharina Eckner und Janina Buck an den Start. Ersatzkandidaten sind Lina Ende und Veronika Prell. Bei 44 Staffeln wird die LG an 38. Stelle geführt (47,70 s).

Eine realistischere Chance aufs Finale am Samstag um 19 Uhr hat Schindzielorz über die 110 Meter Hürden. Für den Vorlauf (16.05 Uhr) hat er die neuntschnellste Zeit eingereicht. Der dann 41-Jährige ist mit Abstand ältester Teilnehmer und muss im Olympiastadion mindestens Achter werden.

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