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Frauenfußball

Diese Saison ist Effeltrich an der Reihe

In der vergangenen Saison kam die SpVgg gegen Adelsdorf in zwei Duellen nicht über einen Punkt hinaus, heuer gewann sie beide Spiele gegen den Mitaufsteiger
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Meist einen Schritt zu spät waren die Reutherinnen um Theresia Hauser(re.)auf dem Kunstrasen in Weisendorf. Daher verloren sie das Spiel beim Spitzenreiter klar mit 0:6. Foto: Picturedreams
Meist einen Schritt zu spät waren die Reutherinnen um Theresia Hauser(re.)auf dem Kunstrasen in Weisendorf. Daher verloren sie das Spiel beim Spitzenreiter klar mit 0:6. Foto: Picturedreams
Die Frauen der SpVgg Effeltrich haben auch das Rückspiel gegen den SC Adelsdorf in der Bezirksliga knapp gewonnen. Schon zum Saisonauftakt hatte die Mannschaft der Trainer Christopher Emmert und Christian Wagner im Duell der Neulinge mit 1:0 die Oberhand behalten. Der Vorsprung des letztjährigen Meisters auf die Gefahrenzone beträgt bereits acht Punkte, allerdings hat die SpVgg zwei Partien mehr absolviert als Teile der Konkurrenz.

Der TSV Brand hat auch sein zweites Spiel des Jahres gewonnen und bleibt in der Bezirksoberliga Dritter. Dem SV Langensendelbach gelang zum Auftakt nach der Winterpause eine Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft in der Kreisliga: Im Spitzenspiel gegen Ebermannstadt siegte der Aufsteiger mit 1:0, distanzierte den TSV auf acht Zähler und befindet sich auf dem Weg zum Durchmarsch. Die SpVgg Reuth hatte beim Spitzenreiter der Kreisklasse 1 keine Chance. In der KK2 fielen alle Partien aus.


Bezirksoberliga Mittelfranken: TSV Brand - TSV Mörsdorf 2:0

Die Heimelf sprang nicht höher als sie musste. Stephanie Barabas brachte den TSV nach etwas mehr als einer halben Stunde in Führung, nach dem Seitenwechsel legte Vanessa Lietz das 2:0 nach (56.). Die abstiegsbedrohten Mörsdorfer hatten bei schwierigen Bedingungen kaum etwas entgegenzusetzen. red


Bezirksliga Mittelfranken 1: SpVgg Effeltrich - SC Adelsdorf 3:2

Zwar benötigte die Heimelf 25 Minuten, bis sie ins Spiel fand, danach jedoch rollte Angriff auf Angriff in Richtung Gästetor. Das 0:1 durch einen vom Wind vertriebenen Verlegenheitsschuss von Maria Funke (7.) glich Christina Stein nach schönem Pass in die Schnittstelle aus (26.). Drei Mal lief eine Gastgeberin alleine aufs Adelsdorfer Gehäuse zu, sie vergaben jedoch leichtfertig. Ein herrlicher Schuss von Gina Obert landete am Pfosten.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte ließen die Effeltricherinnen einige gut herausgespielte Chancen liegen, stattdessen stellte Nicole Mönius mit dem 1:2 nach einem Abwehrfehler den Spielverlauf auf den Kopf (60.). Bereits vier Minuten später besorgte erneut die pfeilschnelle Stein den Gleichstand. Fortan hielt die SpVgg den SCA aus der eigenen Hälfte fern und erzwang das Siegtor von Christine Schrott, als die Gästeabwehr den Ball nach einer gut getretenen Ecke von Stein nicht aus dem Fünfmeterraum brachte (84.). roh


Kreisliga ER/PEG: FC Burk - SV Hetzles 2:1

Bei Minusgraden und eisigem Wind boten Burk und Hetzles ein gewohnt spannendes Spiel mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger. Auf schwerem Geläuf fand der FC besser in die Partie: Natascha Späth spielte einen Pass in die Tiefe auf Julia Rose, die sich nicht zwei Mal bitten ließ (2.). Weitere Angriffe klärten die SV-Abwehr oder Torhüterin Linda Seufert in letzter Sekunde. Eine Unachtsamkeit in Burks Hintermannschaft bescherte den Gästen einen Strafstoß, den Viktoria Pais zum Ausgleich nutzte (27.).

Dies gab Hetzles mehr Sicherheit und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging der FC aber erneut in Führung: Beim flachen Rose-Eckball schaltete Späth am schnellsten und bugsierte den Ball unhaltbar für Seufert ins rechte Toreck.

Nach dem Pausentee wurde nicht nur das Wetter rauer. Viele kleine Fouls und Fehler im Spielaufbau standen auf dem Programm, was eine umkämpfte Partie mit zahlreichen Unterbrechungen zur Folge hatte. Die Gäste nahmen das Heft in die Hand und drückten auf den Ausgleich, kamen aber zu wenigen Annäherungen an das gegnerische Tor. Burk beschränkte sich auf Verteidigung, Entlastungsangriffe waren Mangelware. Doch Trainerin Saskia Fischer und Alexandra Loukas hielten die FC-Abwehr dicht. ns


SV Langensendelbach - TSV Ebermannstadt 1:0

Bei eisigem Wind entwickelte sich eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung, die arm an Höhepunkten war. Der SVL hatte mehr Spielanteile und konnte sich in der Abwehr auf Nina Scheffler verlassen sowie im Mittelfeld auf Coach Martina Nögel. Der TSV verteidigte gewohnt kompakt und bissig und ließ in der ersten Halbzeit bis auf einen Steilpass keine gefährlichen Aktionen des Tabellenführers zu. Die Gäste unterbanden den Spielaufbau der Langensendelbacher lange Zeit erfolgreich, im Umschaltspiel waren die Ebser aber zu ungenau.

In der zweiten Halbzeit drückte der SVL den TSV immer tiefer in die eigene Hälfte, kam aber nicht gefährlich zum Abschluss. Ebs gelangen nur noch vereinzelt Entlastungsangriffe. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute: Janin Müller kam im Laufduell mit Lena Alisch im Strafraum zu Fall und der Referee, womöglich vom Publikum beeinflusst, zeigte auf den Punkt. Scheffler verwandelte.
Direkt im Anschluss hatte der SVL eine weitere Großchance, die U17-Nachwuchstorhüterin Sophia Beck mit einer klasse Fußabwehr zunichte machte. In den letzten Minuten drückte Ebermannstadt auf den Ausgleich, ein zwingender Torschuss kam aber nicht heraus. sa


Kreisklasse 1 ER/PEG: ASV Weisendorf - SpVgg Reuth 6:0

Der Tabellenführer kam konzentriert aus der Winterpause und behauptete seinen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den ATSV Erlangen, der sich im Neulingsduell in Heßsdorf 5:2 durchsetzte und eine Partie mehr absolviert hat. Die Treffer erzielten Nadine Ebersberger (3), Verena Stürmer (2) und Laura Wendler. Den letzten Gegentreffer kassierte der ASV am 30. September. red


Kreisklasse Bamberg Süd: DJK Schnaid/Rothensand - FV 1912 Bamberg 11:0

Weniger Gnade hatte der in den Bamberger Spielkreis gewechselte Primus. Die Gastgeber erzielten in 90 Minuten so viele Treffer wie der Vorletzte in seinen elf bisherigen Begegnungen zusammen. Trainerin Tanja Fritsch (5), Silvia Ulbrich(3), Anna-Lena Schuberth (2) und Julia Saffer bereits in der ersten Minute trugen sich in die Liste ein. red


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