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Buckenhofen
Handball

Der SV Buckenhofen lässt nichts mehr anbrennen

Der SV Buckenhofen hat mit einem Sieg gegen die Reserve des HC Forchheim die Meisterschaft in der Bezirksliga und den Aufstieg in die BOL klargemacht.
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Der SV Buckenhofen um Trainer Christoph Schatz (re.) kehrt ein Jahr nach dem Abstieg in die Handball-Bezirksoberliga zurück. Sportfoto Zink
Der SV Buckenhofen um Trainer Christoph Schatz (re.) kehrt ein Jahr nach dem Abstieg in die Handball-Bezirksoberliga zurück. Sportfoto Zink
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Am Ende war es deutlich: Mit einer enorm starken zweiten Halbzeit (17:5) haben sich die Bezirksliga-Handballer des SV Buckenhofen Meisterschaft und Aufstieg gesichert. Die Gastgeber vom HC Forchheim hielten nur bis zur Pause mit.

HC Forchheim II - SV Buckenhofen 18:30

Angesichts der Bedeutung der Partie waren bei den Buckis anfänglich kleine Unsicherheiten festzustellen. Das 1:0 des HC wurde zwar schnell in ein 1:3 gedreht (5.), doch einen wirklich nennenswerten Vorsprung erspielten sie sich nicht. Immer wieder kam der Gastgeber zum Gleichstand (3:3, 5:5), bedingt auch durch Fehlwürfe und Ballverluste. Besserung schien nach dem 6:6 einzutreten, als sich Buckenhofen bis auf 9:6 (22. Minute) absetzte. Doch die Führung war nicht von langer Dauer, nach 25 Minuten stand es erneut unentschieden (10:10), wenig später führte der HC sogar mit 13:12.

Mit einer mutigen Aktion sorgte Florian Ladwig noch für den 13:13-Gleichstand zur Pause. Aber allein dieses Zwischenergebnis zeigte, woran es den Buckis diesmal mangelte: In der gesamten Saison hatte die Abwehr nur ein Mal in einer Halbzeit mehr Tore hinnehmen müssen als in dieser Partie.

Abwehr stark verbessert

Anders nach der Pause: Die Buckis blieben erst einmal knapp zehn Minuten ohne weiteres Gegentor (17:13). Kritisch schien dann eine doppelte Unterzahl zu werden, doch selbst aus dieser misslichen Lage kamen die Buckis mit einem 2:1 heraus, nutzten wenig später eine Überzahl (21:16). Eine Auszeit der Gastgeber blieb ohne Wirkung.

Die Buckenhofener Abwehr zeigte sich jetzt wie sonst auch: aggressiv und beweglich. Zu guter Letzt packte Torhüter Tobias Lengenfelder sein Können aus und parierte mehr als 40 Prozent der HC-Versuche, darunter mehrere Siebenmeter. Fast eine Viertelstunde lang blieb der HC ohne Torerfolg, die Buckenhofener schraubten das Ergebnis bis auf 27:16. Da zu diesem Zeitpunkt nicht einmal mehr fünf Minuten zu spielen waren, machte sich bei den SVB-Spielern auf dem Feld und auf der Bank schon Jubelstimmung breit. Die letzten 60 Sekunden wurden mit lautem Klatschen begleitet und die SV-Männer trafen noch zwei Mal.

SVB: Lengenfelder, Weber - Brütting (3), Deittert (3), Forstner (3), Hübenthal (3), Ladwig (2), Mehl (1), Reickersdorfer (2), Sümmerer (1), Unterburger (3), K. Winter (1), M. Winter (4), Wirth (4)