Laden...
Buckenhofen
Handball

Buckenhofen: Die schwere Mission des Detlev Hauer

Für den neuen Herren-Trainer des SV Buckenhofen geht es einzig um den Verbleib in der BOL. Die Vorbereitung gestaltete sich bislang schleppend, sagt er.
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit zwei Monaten im Amt, gibt es für Trainer Detlev Hauer nur ein Saisonziel: Mit den Herren des SV Buckenhofen den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga schaffen.  Foto: Archiv
Seit zwei Monaten im Amt, gibt es für Trainer Detlev Hauer nur ein Saisonziel: Mit den Herren des SV Buckenhofen den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga schaffen. Foto: Archiv
Mit dem September kehren die Handballer in die Hallen zurück, da Mitte des Monats auch schon die Punktspiele beginnen. Für die Herren des SV Buckenhofen gilt: neue Liga, neuer Trainer. In der nun zu Ende gehenden Vorbereitungsphase äußert sich Detlev Hauer im Interview zu seinen Erwartungen für die anstehende Saison.

Herr Hauer, seit gut zwei Monaten sind Sie nun Trainer bei den Bucki-Handballern und nach dem Aufstieg mit der Aufgabe betraut, den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga zu sichern. Noch konnte ja nicht wieder mit dem Hallentraining begonnen werden. Dennoch: Wie lief bisher die Vorbereitung? Und wie geht sie weiter?
Detlev Hauer: Aufgrund meines späten Einstiegs starteten wir in die Vorbereitung erst Ende Juli - letztlich fehlen uns da locker sechs Wochen. Im August stehen in Forchheim leider keine Hallen zur Verfügung, das ist ein merklicher Nachteil in der Arbeit. Wir konnten uns zwar ein paar Mal in Altdorf und in Nürnberg "einquartieren", letztlich ist das aber eben doch alles andere als optimal. Anfang September steht ein Trainingslager mit Spielen gegen Weidhausen und Bamberg/Hallstadt an, eine Woche danach treffen wir auf Bruck III und zwei Tage später abschließend noch einmal auf Bamberg/Hallstadt. Trotzdem haben wir vor dem Rundenauftakt gegen die TS Herzogenaurach dann gesamt nur 13 Trainingseinheiten und sechs Testspiele absolviert.

Wie sieht die personelle Situation aus? Gab es Zu- oder Abgänge?
Nicht mehr zur Verfügung stehen Friedemann Dürrbeck und Johannes Brütting, Markus Reuschl ist nur noch "standby". Neu hinzugekommen sind für den Rückraum Ingo Forstner und Flo Ladwig, außerdem Björn Hauer am Kreis. Somit müssen wir letztlich mit einem relativ kleinen Kader, bestehend aus zweieinhalb Torhütern und 13 Feldspielern die Herausforderung in der BOL angehen.

Welche Ziele haben Sie für sich und die Mannschaft gesetzt?
Wegen der nicht gerade idealen Vorbereitung war es eigentlich mein Vorhaben, erst einmal auf Bewährtes zu setzen und die Neuzugänge dann Zug um Zug einzubauen. Mit Dürrbeck und Brütting sind allerdings wichtige Korsettstangen herausgebrochen, gezwungenermaßen müssen wir nun früher auf die neuen Kräfte setzen. Die fehlenden Wochen Vorbereitungszeit werden sich bemerkbar machen und wir werden vermutlich erst ab November da stehen, wo ich die Mannschaft erwarte. Dennoch muss auch im September und Oktober der ein oder andere Punkt eingefahren werden, um nicht gleich mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Des Weiteren brauchen wir auch ein Quäntchen Glück, um zum Beispiel von Verletzungen verschont zu bleiben. Denn aufgrund des kleinen Kaders können wir Ausfälle nicht kompensieren. Haben wir dieses Glück und können gerade die ersten sechs Wochen in der Runde positiv gestalten, werden wir die Klasse halten und genau das ist das gemeinsames Ziel.

Wer zählt in der Liga zu den Favoriten? Wer wird eher im unteren Bereich stehen?
Ganz stark rechne ich mit dem TV 61 Bruck, dessen Zweite ja aus der Landesliga nach unten kam. Nabburg spielt schon seit Jahren eine gute Rolle in der BOL, aus dem Bauchgefühl heraus habe ich den ESV Regensburg auf dem Zettel. Gegen den Abstieg wird dann am Ende wohl wieder die halbe Liga mit den Aufsteigern und den üblichen Verdächtigen spielen - also die Buckis, Altdorf, Weiden, Winkelhaid, Sulzbach und Niederlindach.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren