Eishockey-Bayernliga

Alligators haben alles im Griff

Keine Mühe in Oberbayern: Der Höchstadter EC thront nach dem 7:4 in Germering weiter an der Tabellenspitze.
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Die Alligators um Markus Babinsky (2.v.l.) setzten sich nach dem 8:1 im Hinspiel auch auswärts souverän gegen Germering durch. Picturedreams/Archiv
Die Alligators um Markus Babinsky (2.v.l.) setzten sich nach dem 8:1 im Hinspiel auch auswärts souverän gegen Germering durch. Picturedreams/Archiv
Der Zweikampf an der Tabellenspitze geht weiter: Während der Höchstadter EC die Spitzenposition in der Eishockey-Bayernliga mit einem 7:4-Sieg in Germering verteidigte, setzte sich der Verfolger aus Dorfen mit 10:2 gegen Schongau durch.

Wanderers Germering - Höchstadter EC 4:7
Wer das Sagen haben würde, machte Höchstadt schnell deutlich. Nach gerade einmal 43 Sekunden zappelte der Puck bereits im Netz - Michael Petrak erzielte die Führung. Germering, das den ersten Vergleich mit 1:8 verloren hatte, fing sich zwar und glich durch Rossi zum 1:1 (6.) aus, doch nur zwei Minuten später lagen die Alligators wieder vorn. Auf Zuspiel von Oleg Seibel und Markus Babinsky traf Ales Kreuzer zum 2:1 (8.). Höchstadt diktierte das Geschehen, selbst in Überzahl strahlte Germering kaum Gefahr aus.

Im zweiten Abschnitt spielte sich zunächst Jakub Revaj in den Mittelpunkt: Erst traf er nach wenigen Sekunden zum 3:1 (21.) - vorausgegangen war eine herrliche Kombination über Petrak und Vitalij Aab. Dann legte er in der 30. Minute sogar das 4:1 nach. Es schien, als hätte Höchstadt die Partie endgültig unter Kontrolle gebracht. Nur Germering wollte da nicht mitmachen. Fischer traf zum 2:4 (32.) und machte es in Überzahl mit dem 3:4 (37.) wieder richtig spannend. Das hatte sich der HEC auch selbst zuzuschreiben, der zwischenzeitlich etwas den Fuß vom Gas nahm. Umso wichtiger, dass Aab wenige Augenblicke vor Drittelende einnetzte und Höchstadt mit dem 5:3 einen Zwei-Tore-Vorsprung vor den letzten 20 Minuten ermöglichte.

Sollten die Hausherren noch an die Wende geglaubt haben, so zog ihnen Kreuzer den Zahn: Das 6:3 in der 42. Minute kam schon einer Vorentscheidung gleich, spätestens mit dem 7:3 durch Jiri Mikesz (47.) war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Höchstadt machte weiter Tempo und hätte gern einen höheren Sieg eingefahren. Im Abschluss fehlte das Glück. Dafür markierte Fischer auf der Gegenseite sein drittes Tor zum 4:7-Endstand. tsc

Tore: 0:1 Petrak (2.), 1:1 Rossi (6.), 1:2 Kreuzer (8.), 1:3, 1:4 Revaj (21./30), 2:4, 3:4 Fischer (32./37), 3:5 Aab (39.), 3:6 Kreuzer (42.), 3:7 Mikesz (47.), 4:7 Fischer (59.)
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