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Forchheim
Kampfsport

U10-Fußballer schnuppern ins Kickboxen

Vom Fußballplatz in den Kickbox-Ring: Die U10-Kicker des SV Buckenhofen haben ihre Stollenschuhe kurzzeitig gegen Box-Handschuhe eingetauscht. Ein Ausflug in fremde Gefilde.
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Unter der Anleitung von Andreas Krause trainierte die U10 des SV Buckenhofen unter anderem am Sandsack - und stellte schnell fest, wie anstrengend das ist.  Foto: privat
Unter der Anleitung von Andreas Krause trainierte die U10 des SV Buckenhofen unter anderem am Sandsack - und stellte schnell fest, wie anstrengend das ist. Foto: privat
Eigentlich sind sie ja Fußballer, die U10 des SV Buckenhofen. Doch vor kurzem stand die gesamte Mannschaft inklusive Trainer Matthias Weimann im Forchheimer Warriors Gym auf der Matte - zum Kickboxen. Ein Ausflug in andere Gefilde - doch warum das Ganze? "Durch die Tatsache, dass Kickboxing den ganzen Körper beansprucht, ist es für ein Ausgleichstraining prädestiniert", sagt Sandra Kann vom Warriors Gym.

Von Anfang an waren die kleinen Fußballer mit großer Begeisterung dabei. Zu Beginn gab es Seilspringen und dann spielerische Übungen, um Tritten und Schlägen auszuweichen. Auch Liegestütze und Bauchzüge kamen nicht zu kurz.

Endlich an den Sandsäcken trainieren zu können, war natürlich der größte Wunsch der Kinder. So wurden Schläge und Tritte geübt, hier stellten sie aber schon nach kurzer Zeit fest, wie anstrengend die Arbeit am Sandsack wirklich ist. Zum Schluss gab es noch ein paar Bauchübungen, und auch die Haltemuskulatur wurde trainiert. Trainer Matthias Weimann brachte es auf den Punkt: "Die Jungs werden heute gut schlafen!"

Wichtige Ausgleichssportart

Kickboxing hat sich zu einer der bedeutendsten Ausgleichssportarten entwickelt und so sind die Fußballspieler der Forchheimer und der umliegenden Fußballvereine aus dem Landkreis immer wieder Besucher des Warriors Gym. Primär hat Andreas Krause, Lizenztrainer für Kickboxing, diese Aufgabe übernommen.

Ausgleichssport sei enorm wichtig, denn viele Sportarten haben typische Bewegungsabläufe, die sich dann auch ständig wiederholen. So kommt es letztlich zu einer immer gleichen Belastung, die häufig dazu führt, dass andere Muskeln, Bänder, Sehnen weniger oder gar nicht trainiert werden. Auch braucht der Teil des Körpers, der ständig einer Belastung unterliegt, Zeit zum Regenerieren. Erfolgt keinerlei Regeneration, so kann es zur Überlastung kommen und der Sportler fällt möglicherweise aus.

Die Fähigkeit schnelle und präzise Bewegungsprogramme für die unterschiedlichsten Anforderungen zu entwerfen, ist sehr wichtig für eine wirksame Verletzungsvorbeugung. Und das Wichtigste: Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

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