Ebermannstadt

TSV Ebermannstadt: Gestiegene Ansprüche

25 Punkte Differenz, der fünfte Sieg in Folge: Auf den ersten Blick hat der TSV gegen Kronach alles richtig gemacht. Die Defensive muss aber zulegen.
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Abräumer unter dem Korb und gelegentlich auch selbst erfolgreich: Sebastian Wilhelm (r.) steuerte vier Punkte für den TSV Ebermannstadt gegen die TS Kronach bei.  Foto: TSV Ebermannstadt
Abräumer unter dem Korb und gelegentlich auch selbst erfolgreich: Sebastian Wilhelm (r.) steuerte vier Punkte für den TSV Ebermannstadt gegen die TS Kronach bei. Foto: TSV Ebermannstadt
Hin- und Rückspiel innerhalb von einer Woche: Nachdem die Bezirksliga-Basketballer des TSV Ebermannstadt schon den ersten Vergleich bei der TS Kronach deutlich gewonnen hatten, war auch das zweite Aufeinandertreffen in Ebermannstadt eine klare Angelegenheit für den TSV - es ist bereits der fünfte Sieg am Stück.

TSV Ebermannstadt - TS Kronach 89:64
Bereits vor dem Spiel gab es aber den ersten Rückschlag. Der zuletzt blendend aufgelegte Thomas Dippold schied verletzungsbedingt aus. Trotzdem sollte es für den TSV gut losgehen. Die Ebermannstädter erwischten einen hervorragenden Start. Besonders aus der Distanz regnete es Dreier in den Korb. Stefan Blos, Hans Müller und Thomas Kurth konnten hier überzeugen. Mit 14 Punkten Führung für die Wiesentstädter endete das 1.Viertel (19:5).

Im zweiten Abschnitt fanden die Spieler der TS besser ins Spiel.
Die TSVler experimentierten in der Verteidigung und gestatteten den Gegnern dadurch mehr Platz. Diese Nachlässigkeiten in der Verteidigung kamen überraschend. Erlaubte man den Gegnern im ersten Viertel nur 5 Punkte, kamen im zweiten Abschnitt ganze 17 Zähler obendrauf. Dank der Treffsicherheit in der Offensive konnte dies jedoch verschmerzt werden (40:21).

Kronach gelang es auch nach der Pause, das Spiel offen zu gestalten und sie konnten immer wieder kleine Nadelstiche setzen und die Verteidigung der Ebermannstädter aushebeln. Trotzdem wurde in der Offensive der Ball jetzt besser zum Korb bewegt und dort hochprozentig vollendet. Allen voran Kilian Hack gelang es in dieser Phase, seine körperlichen Vorteile auszuspielen. Mit einer beruhigenden 57:37-Führung ging es ins Schlussviertel. Die Gäste konnten nun immer mehr ihrer zahlreichen Distanzwürfe im Korb unterbringen. Diesmal waren sie den Weiß-Blauen in dieser Hinsicht jedoch unterlegen. Kurth, Müller und Blos trafen Dreier, um die Führung konstant zu halten. Die hervorragende Reboundarbeit um Joe Starost und Sebastian Wilhelm sicherte viele zweite Chancen. Am Ende stand ein 89:64-Heimerfolg für den TSV Ebermannstadt zu Buche.

Das Spiel verdient das klassische Prädikat Arbeitssieg. Es schlichen sich zwar einige unnötige Unaufmerksamkeiten ins Spiel des TSV ein. Die traumhafte Treffsicherheit aus der Distanz glich das in diesem Spiel jedoch aus.


Die dicken Brocken kommen

In den nächsten Spielen werden aber schwerere Gegner erwartet, da bedarf es einer Steigerung der Mannen um Trainer Otto Hauser, um die weiße Weste in der Rückrunde zu bewahren. "Wir werden weiter hart im Training arbeiten und uns gewissenhaft vorbereiten. Wir haben unseren besten Basketball noch nicht gezeigt", sagte Vize-Kapitän Sebastian Metzner.

Nächster Gegner ist am Sonntag um 17 Uhr die TS Lichtenfels, diesmal findet das Spiel im Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt statt.

Ebermannstadt: Blos (19), Hack A. (5), Hack K. (14), Kurth (15), Metzner (11), Müller (7), Starost (8), Stintzing (6), Wilhelm (4)

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