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Buckenhofen
Handball

SVB-Damen verteidigen weiße Weste

Der SV Buckenhofen hat seine Mini-Krise aus zwei Unentschieden mit einem souveränen Sieg beendet und bleibt in der Bezirksoberliga ungeschlagen.
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Laura Vogt, Franziska Schroll und Veronika Knust (von links; hier in der Partie bei der TS Herzogenaurach II) sind auch nach dem vierten Spiel in der Bezirksoberliga ungeschlagen.  Foto: herzopress
Laura Vogt, Franziska Schroll und Veronika Knust (von links; hier in der Partie bei der TS Herzogenaurach II) sind auch nach dem vierten Spiel in der Bezirksoberliga ungeschlagen. Foto: herzopress
Bei der SG Rohr/Pavelsbach haben die Handball-Frauen des SV Buckenhofen nach zwei Unentschieden in Folge einen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Damit bleiben die "Buckis" ohne Niederlage und klettern auf Rang 3 der Bezirksoberliga Ostbayern.


SG Rohr/Pavelsbach - SV Buckenhofen 16:19

Die positiven Erfahrungen mit der SG in der vergangenen Saison - beide Punktspiele und das Pokalfinale gewannen die SV-Damen - schienen den Gästen von Beginn an Schwung zu verleihen. Flugs übernahmen sie die Führung (0:2), lagen nach zehn Minuten 1:4 vorne und ließen im gesamten weiteren Verlauf nicht einmal einen Gleichstand zu.

Schärfste Waffe der Buckenhofenerinnen war der Gegenstoß, den sie ein ums andere Mal nicht nur starteten, sondern auch konsequent zu Ende spielten. So vergrößerten die Gäste den Abstand bis zur 20. Minute auf 3:8.
Dann allerdings ließ die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Schellberg etliche gute Gelegenheiten liegen, nicht zuletzt ein Verdienst der SG-Torfrau, die ein paar Mal glänzend parierte. Die Gastgeberinnen kamen etwas heran (5:8), die Buckis gingen dennoch mit einer deutlichen 10:6-Führung in die Pause.


Angriffsmotor kommt ins Stottern

Nach Wiederbeginn gelang sofort das 11:6, doch plötzlich gab es einen kleinen Bruch im Spiel. Der SVB erarbeitete sich weiterhin gute Chancen, konnte diese allerdings nicht mehr nutzen. Die Oberpfälzer kamen Tor um Tor näher und waren beim 10:11 ganz dicht am Ausgleich.

Doch dann fingen sich die SV-Damen rechtzeitig wieder. Zudem konnten sie sich auf die beiden Torhüterinnen Carina Krieg und Ina Wilutzky verlassen. Die parierten nicht nur zahlreiche Versuche aus dem Feld, sie machten darüber hinaus sechs von neun Strafwürfen von Rohr/Pavelsbach unschädlich. In diesem Punkt waren zwar auch die Buckis nicht unfehlbar, hatten mit verwandelten vier von sechs Siebenmetern jedoch die deutlich bessere Quote.

So setzten sie sich wieder ein wenig ab (10:13), abschütteln ließen sich die Gastgeberinnen jedoch nicht. Im Gegenteil: Es wurde ein zweites Mal ganz eng (14:15/45.). Doch mit zielstrebigem Angriffsspiel, Wechseln und Kreuzbewegungen erhöhten die Buckis noch einmal den Druck auf die gegnerische Abwehr und bekamen so wieder entscheidenden Zugriff auf die Partie. Das reichte für einen sicheren 16:19-Auswärtssieg, den sich die Schellberg-Sieben mit einer stabilen Abwehr und sehr guten Torhüterinnen redlich verdient hatte. hgum
SV Buckenhofen: Krieg, Wilutzky - Anderl (4), Börner (2), Brütting (5/1), Heinrich, Henke, Knauer (1), Knust (1), Krampert (1), Neuner (4/3), Vogt (1)

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