Forchheim
Handball

SV Buckenhofen trifft zur richtigen Zeit

Die Männer des SV Buckenhofen legen gegen Hersbruck keinen Gala-Auftritt hin. Doch immer, wenn das Spiel zu kippen droht, konzentriert sich der Bezirksligist auf das Wesentliche.
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Der SV Buckenhofen (rot-schwarze Trikots) gewann gegen den HC Hersbruck mit 29:23.  Foto: herzopress
Der SV Buckenhofen (rot-schwarze Trikots) gewann gegen den HC Hersbruck mit 29:23. Foto: herzopress
Einen verdienten Arbeitssieg sicherten sich die Männer des SV Buckenhofen in der Handball-Bezirksliga gegen einen achtbar aufspielenden HC Hersbruck. Hätte sich der SVB jedoch nicht in jeder Halbzeit eine etwa zehnminütige Auszeit genommen, wären zwischendurch keine Bedenken hinsichtlich des Sieges aufgekommen.

Männer, Bezirksliga

SV Buckenhofen - HC Hersbruck 29:23
Der erste Durchgang lässt sich aus Buckenhofener Sicht in vier konzentrierte Abschnitte gliedern, die von unterschiedlich langen "Pausen" unterbrochen wurden. Gleich in den ersten Minuten machte man aus der einzigen Gästeführung schnell ein 4:1. Als dann die Hersbrucker auf 4:3 herangekommen waren, setzte sich Buckenhofen erneut etwas ab (8:5). Mitte der ersten Halbzeit hatte der HC erneut nahezu aufgeschlossen (8:7), was die Buckis veranlasste, wieder etwas konzentrierter zu Werke zu gehen (11:7). Es folgte eine Phase langer, jedoch auch erfolgloser Angriffe, ehe die Gäste fünf Minuten vor der Pause wiederum auf 11:9 verkürzt hatten.

Beinahe ein Frontalcrash

Aufregung gab es dann unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff: Deittert war unterwegs zum Gegenstoß, der HC-Keeper eilte ihm im Spielfeld entgegen. Deittert schaffte es mit einem Haken, einen unmittelbaren Zusammenprall zu verhindern, wurde aber vom Hersbrucker Torhüter gestoßen. Trotzdem brachte er den Ball noch zum 14:10-Pausenstand im Tor unter. Die Unparteiischen erkannten den Treffer an, versäumten es jedoch, die in einer solchen Situation zwingend vorgeschriebene Rote Karte zu zücken, der Gästetorwart durfte ungestraft weitermachen. Beide Kontrahenten brauchten nach der Pause ein paar Angriffe, ehe sie wieder in Schwung kamen. Den Hausherren gelang das deutlich besser, zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte man sich eine komfortable 20:13-Führung erarbeitet.

Wesentlichen Anteil hatten daran die beiden Außenspieler Brütting und Mach, die zusammen ein Dutzend Tore erzielten, Mach war zusätzlich noch viermal von der Strafwurflinie erfolgreich. Dann jedoch riss der Faden völlig, zehn Minuten lang gelang den Buckis nichts mehr. Erst als die Gäste drauf und dran waren, die Partie zu kippen (20:18), verschaffte Distler den Seinen wieder etwas Luft (21:18). Als Reuschl nach einem Strafwurf im ersten Durchgang zwei weitere parierte, war beim 23:18 die Entscheidung gefallen. Mit sechs weiteren Treffern machten die Buckis den verdienten Erfolg perfekt.
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