Forchheim
Handball

SV Buckenhofen strebt den Aufstieg an

Das Ziel ist eindeutig der Aufstieg, der Weg dorthin aber weit - das weiß auch Sigi Bauer, Trainer des SV Buckenhofen. Im Interview spricht er über die Ziele in dieser Spielzeit.
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Sigi Bauer geht in seine zweite Saison als SVB-Trainer.  Foto: privat
Sigi Bauer geht in seine zweite Saison als SVB-Trainer. Foto: privat
Die Grundlagen sollten gelegt sein, aktuell steht die technische und taktische Feinabstimmung auf dem Trainingsplan. Die Handball-Herren des SV Buckenhofen streben ganz klar den Aufstieg an. "Aber man kann einen Aufstieg nicht erzwingen und schon gar nicht herbeireden", sagt Sigi Bauer, der in seine zweite Saison als SVB-Trainer geht, im Interview.

Herr Bauer, ab September konnte ja wieder mit dem Hallentraining begonnen werden. Wie lief bis dahin die Vorbereitung?
Sigi Bauer: Mit der Vorbereitung bin ich derzeit sehr zufrieden. Bedingt durch die Hallenschließungen im August wurden die Schwerpunkte bislang klar auf Ausdauer und Fitness gelegt. Ein paar Trainingsspiele, durchweg gegen BOL-Mannschaften, lockerten die harte Zeit der Vorbereitung auf.
Gerade in den Spielen sah man die Steigerung der Truppe. Wurden die ersten beiden Partien noch klar verloren, gelangen der Mannschaft in den folgenden drei Begegnungen ein Unentschieden und zwei Siege. Jetzt beginnt der Feinschliff in der Halle.

Wie sieht die personelle Situation aus? Zu- oder Abgänge gab es ja so gut wie keine. Wie schätzen Sie die Lage ein?
Die Mannschaft ist komplett zusammengeblieben, obwohl es doch ein paar Abwerbungsversuche gab. Das Team ist reifer und in seinen Handlungen sicherer geworden. Die Automatismen beginnen zu greifen und die Reibungsverluste, die ein Trainerwechsel mit sich bringt, sind überwunden. Mit Tobias Distler ist ein junger und ehrgeiziger Spieler zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Variabel einsetzbar auf beiden Außenpositionen, ist er genau die punktuelle Verstärkung, die wir noch gesucht haben.

Schon vor einem Jahr stießen ein paar 19- und 20-Jährige zur Truppe. Wie hat sich dies entwickelt?
Ich bin ja jetzt schon ein paar Jahre im Verein tätig. Ich glaube, das Verhältnis zwischen erster und zweiter Mannschaft war noch nie so gut wie derzeit. Als Trainer ist es natürlich gut zu wissen, dass es in der zweiten Mannschaft genug Spieler gibt, die jederzeit in der Ersten aushelfen können, ohne große Schwierigkeiten.

Welche Ziele haben Sie sich selbst, welche mit der Mannschaft gesetzt?
Sicher zählen wir zu den Topfavoriten um den Aufstieg in die BOL und ich halte nichts davon, sich selber als Mannschaft klein zu machen. Aber man kann einen Aufstieg nicht erzwingen und schon gar nicht herbeireden. Dafür gibt es im Sport und im Leben einfach zu viele Unbekannte. Allerdings kann man Voraussetzungen schaffen. Dies muss aber Schritt für Schritt passieren. Jedes Spiel, jeder Gegner bedeutet eine Stufe, die zuerst genommen werden muss. Und erst wenn ich alle Stufen erklommen habe, bin ich ganz oben. Eine Abkürzung oder gar einen Aufzug gibt es nicht.

Wen zählen Sie in der Liga zu den Favoriten? Wer wird eher im unteren Bereich stehen?
Zu den Favoriten zählen sicher wieder der HV Herzogenaurach, der BOL-Absteiger aus Sulzbach, Winkelhaid II und natürlich die Buckis. Auch der zweiten Mannschaft des HC Forchheim traue ich eine gute Rolle in der Bezirksliga zu. Auf die Derbys kann man sich jetzt schon freuen. Die restlichen Teams werden die Absteiger unter sich ausmachen müssen.

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