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Buckenhofen
Handball

SV Buckenhofen darf noch hoffen

Trotz zweier Pleiten am Wochenende ist bei den SVB-Damen noch nicht Schicht im Schacht: Die Chance auf den Klassenerhalt besteht noch am letzten Spieltag.
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Die Damen des SV Buckenhofen haben am Wochenende zwar beide Spiele in der Bezirksoberliga verloren, besiegelt ist der Abstieg in die Bezirksliga damit aber noch nicht.  Foto: herzopress
Die Damen des SV Buckenhofen haben am Wochenende zwar beide Spiele in der Bezirksoberliga verloren, besiegelt ist der Abstieg in die Bezirksliga damit aber noch nicht. Foto: herzopress
In beiden Spielen des Wochenendes hatten die Handball-Damen des SV Buckenhofen reelle Chancen, den Abstiegsbereich in der Bezirksoberliga zu verlassen. Allerdings blieb der SVB ohne einen Punkt. Aber: Abgestiegen sind die SVB-Damen noch nicht. Nach Lage der Dinge müssen nur zwei Teams die BOL verlassen. Der HC Sulzbach-Rosenberg II wird eines davon sein. Vor dem letzten Spieltag ist offen, ob die Buckis (16:26 Punkte) oder der TV Altdorf (18:24) nach unten müssen. Das Szenario: Unterliegt Altdorf der HSG Pyrbaum (2.) und die Buckis gewinnen überraschend beim Tabellenvierten in Amberg, dann stehen beide Mannschaften gleichauf. Und dann entscheidet der direkte Vergleich. Den können die Buckis für sich reklamieren.


Damen, Bezirksoberliga

SV Buckenhofen - TS Herzogenaurach II 18:19
In Anbetracht der Lage beider Kontrahenten - für den Unterlegenen sanken die Chancen auf
den Klassenerhalt deutlich - gestaltete man die Anfangsphase überraschend flott. Nach zwölf Minuten stand es 6:6. Die bis dahin noch etwas anfällige SV-Abwehr stabilisierte sich in der Folge, so dass sich die Buckis bis auf 12:7 absetzten und mit einem 13:10 in die Pause gingen.

Es dauerte fast vier Minuten, ehe nach Wiederbeginn das 14:10 fiel. Danach allerdings herrschte große Flaute im SV-Angriff. Der Ball wurde nur noch quer gespielt, Druck auf die TS-Abwehr wurde nicht ausgeübt. So kamen die Gäste näher, beim 14:14 zum Gleichstand und mit dem 14:15 zur Führung. Doch stemmten sich einige der Bucki-Damen gegen die drohende Niederlage und glichen wieder zum 16:16 aus.

In den letzten zehn Minuten haderten die Buckenhofenerinnen durchaus berechtigt mit den Unparteiischen. Die achteten penibel auf den Abstand, den die zahlreichen Zuschauer zum Spielfeld einhalten sollten, bei etlichen Schrittfehlern insbesondere der TS-Damen waren sie nicht so präzise. Zwei regulär erzielte SV-Tore wurden zum Freiwurf zurückgepfiffen, als der Ball längst im Netz zappelte - angesichts des knappen Schlussresultats besonders ärgerlich. Auch die Strafwurfbilanz (6:2 für die TSH) und Zeitstrafenverteilung (3:0 "für" die Buckis) scheinen wenig ausgewogen. Und wie aus einem Einwurf eine torgefährliche Aktion werden kann - diese Frage sollte man den Unparteiischen stellen, denn da pfiffen sie wegen passivem Spiels ab.

Trotzdem holten sich die Buckenhofenerinnen nochmal die Führung (18:17, 58.), um postwendend jedoch erneut per Strafwurf samt Zeitstrafe den Ausgleich (18:18) hinnehmen zu müssen. In Unterzahl kam man nicht mehr zum Abschluss, sondern musste nach einem Ballverlust noch den Siegtreffer der TSH quittieren.

SV Buckenhofen - TSV Röthenbach 21:24
Auch die Sonntags-Partie begann sehr flott. Nach dem 2:2 nach drei Minuten erspielten sich die Gäste jedoch ein leichtes Übergewicht und setzten dies in eine 3:6-Führung um. Erst nach dem 5:8 kamen die Buckenhofenerinnen besser ins Spiel, vergaben jedoch die Chance zum Ausgleich. Etwas konsterniert sahen sich die Buckis danach den Angriffsaktionen der Gäste gegenüber, die zogen auf 7:12 davon und gingen mit gleichem Abstand (9:14) in die Pause. Bis zum 12:17 hatte sich an der Situation nichts geändert.

Doch plötzlich machten die Buckis Tempo, nach 48 Minuten stand es nur noch 17:18. Doch aus unerfindlichen Gründen verließen die SV-Damen diese Linie wieder. Erneut spielte man quer, ließ jeden Druck auf die TSV-Defensive vermissen. So zeigte zwar die von Coach Klaus Heinrich angeordnete kurze Deckung gegen die TSV-Hauptangreiferin Wirkung, die sich aus den Ballgewinnen ergebenden Möglichkeiten wurden jedoch zu selten zum Torerfolg genutzt. Nach dem 17:20 behauptete der TSV immer einen knappen Vorsprung, näher als zwei Treffer kamen die Buckis nicht mehr heran - und verloren 21:24.

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