LKR Forchheim

Pinzberger Höhenflug

Jede Mannschaft aus dem Fußballkreis Erlangen/Pegnitzgrund feiert ihr Erfolgserlebnis auf eigene Weise.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nur ein Jahr nach dem Abstieg kehrt der TSV Pinzberg in die Kreisklasse zurück. Fotos: privat
Nur ein Jahr nach dem Abstieg kehrt der TSV Pinzberg in die Kreisklasse zurück. Fotos: privat
+18 Bilder
Für einige Mannschaften des Spielkreises ER/PEG beginnt in diesen Tagen die Relegation, andere beweisen dagegen bei ihren Aufstiegsfeiern Kondition. Ein kleiner Streifzug durch die erfolgreichen Vereine.

Als regelrechte "Feierbiester" erwiesen sich die Fußballer des TSV Pinzberg. Direkt nach dem Abpfiff gegen den SV Pretzfeld begann die Sause am Lohranger-Sportgelände und fand ihre Fortsetzung in der anschließenden Bulldog-Triumphfahrt durch den Ort. Auch nachdem die Nacht zum Tag gemacht worden war, wollte keiner der grün-weißen Balltreter ins Bett. Stattdessen verlud Stefan Greif die Fußballer in den Arbeitskorb seines Vorderladers und ab ging's in zwölf Meter Höhe, damit auch der letzte Pinzberger Einwohner das Banner mit dem Schriftzug "Kreisklasse" zu Gesicht bekam.



Planschende Thuisbrunner

Während FC-Vorsitzender Alexander Schütz einen kräftigen Schluck aus dem überdimensionierten Cognac-Schwenker nahm, aalten sich der scheidende Trainer Dieter Bernhard und einige seiner Aufstiegshelden im provisorisch aufgestellten Vereins-Pool.

Besonders freuten sich die Thuisbrunner über den nächtlichen Besuch. Der hartnäckige Mitkonkurrent aus Leutenbach, der als Dritter an der Relegation teilnimmt - oder auch nicht - kam in Person von Trainer Walter Horsch und Stefan Zehner zum Gratulieren. Am Montag gab es im Sportheim Weißwürste, das Planschbecken wurde kurzerhand auf den Balkon verlegt. Nach dem Grillen war die Egloffsteiner Kerwa um Mitternacht die letzte Station.


Effeltrich durchschreitet das Tor

Bei der SpVgg Effeltrich mischten sich in die Feierlaune zum bereits in der Vorwoche gewonnenen Titel in der Kreisklasse 2 auch wehmütige Töne. Denn neben Meistercoach Tino Alkov wurde auch SpVgg-Urgestein und Torwarttrainer Konrad Pinzel verabschiedet, zu dessen Ehren Stammkeeper Lukas Porster auf einen Einsatz im letzten Saisonspiel gegen Weilersbach verzichtete. So stand der 56-jährige Routinier, der als "Kuno, die Katze" ohnehin mehrfach in der Reserve aushalf, nochmal gemeinsam mit Sohn Dominik im Kader und gewann 4:2.

Die frischgebackenen Titelträger und die Geehrten liefen durch das "Tor zur Kreisliga" auf den Platz, von einem Spalier der Jugendspieler gerahmt. Schreinermeister Klaus Messingschlager, dessen Sohn Max in der Meister-Elf spielt, hatte das Bauwerk eigenhändig gezimmert.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren