Effeltrich
Motorsport

Nur einer ist schneller als Heiko Dlugos

Auf dem Pannonia-Ring in Ungarn fuhr der Effeltricher erneut aufs Podest. Nur Andreas Wechselberger landete in den beiden Rennen der Histocup-Serie vor ihm.
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Heiko Dlugos im grünen Audi war mit zwei Silberplätzen auf dem ungarischen Panniona-Ring zufrieden.  Foto: privat
Heiko Dlugos im grünen Audi war mit zwei Silberplätzen auf dem ungarischen Panniona-Ring zufrieden. Foto: privat
Die Serie von Heiko Dlugos hält: Auch im fünften Saisonrennen des Histo-Cups hat der Effeltricher gepunktet. Der DCRT-Team-Fahrer holte auf dem Pannonia-Ring in Ungarn zwei zweite Plätze. Mehr als 130 Rennfahrzeuge in verschiedenen Klassen waren bei den Qualifyings sowie zwei Rennen am Start. Auf der sehr anspruchsvollen, 4,74 Kilometer langen Strecke mussten die Teilnehmer bei 30 Grad Hitze 17 Kurven absolvieren.


Akribische Vorbereitung

Für Dlugos war der Pannonia-Ring noch unbekannt, und er nutzte das freie Training mit über 40 Runden, um das Fahrzeug perfekt auf die Renn- und Streckenbedingungen einzustellen und seine fahrtechnische Ideallinie zu finden. Start zum ersten Qualifying für die 25 Tourenwagen der Klassen bis 2500 Kubikzentimeter (ccm) war bereits früh morgens um 8.30 Uhr.
Das erneuerte Getriebe im 1600-ccm-Audi funktionierte perfekt, und der Effeltricher fuhr sein bestes Qualifying in der bisherigen Saison mit Startplatz 9 als Resultat für das erste Rennen.

Der stärkste Konkurrent, Andreas Wechselberger aus Österreich mit seinem Alfasud Sprint, belegte Platz 5, Thomas Lehner (ebenfalls Alfasud Sprint) fiel mit Schaltproblemenaus. Somit standen zwei 1600-ccm-Fahrzeuge bei der Startaufstellung in den Top 10. Im Samstags-Rennen über zehn Runden hielten beide mit den 2000-ccm-Fahrzeugen gut mit, Wechselberger fuhr mit einer Zeit von 24:00,135 Minuten direkt vor Dlugos (24:34,332) auf den sechsten Rang.


Rückstand schmilzt deutlich

Im zweiten Qualifying am Morgen danch legte Heiko Dlugos nochmal zu und verkürzte den Rückstand auf Wechselberger deutlich auf sechs Zehntelsekunden. Der Dritte in der 1600-ccm-Klasse, Thomas Lehner, lag nur drei Zehntel hinter dem Franken, konnte aufgrund vonProblemen mit der Kupplung aber nicht mehr am Renen teilnehmen.

Auf den Startplätzen 6 und 7 gingen die Klassen-Kontrahenten Dlugos und Wechselberger ins Rennen am Nachmittag über diesmal zwölf Runden. Beide behaupteten sich erneut im vorderen Feld, Wechselberger war pro Runde aber gut eine Sekunde schneller als Dlugos und wurde somit Klassensieger.

In der Gesamtwertung der 40 Spezialtourenwagen liegt Dlugos aktuell mit 60 Punkten auf Platz 3 hinter Sebastian/Marcel Langoth im Golf GTI (69 Punkte) und Alexander Wechselberger im Alfasud Sprint (88 Punkte). Der Abstand des Audi-Piloten zum Viertplatzierten, Andreas Wechselberger, mit seinem Alfa Romeo GTV ist mit einem Zähler nur noch hauchdünn. Die Vorbereitungen für das sechste von acht Rennen der Histocup-Serie am Slovakiaring in der Slowakei, das am 13. und 14. August ausgetragen wird, laufen bereits. hd

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