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Buckenhofen
Handball

Moral der Buckis wird nicht belohnt

Viel knapper als gedacht: Gegen die TS Herzogenaurach sieht es nur anfangs nach einer klaren Sache aus. Doch das Schlusslicht der Bezirksoberliga lässt sich nicht abschütteln. Für den couragierten Auftritt gibt es aber keine Punkte.
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Der SV Buckenhofen mit Markus Hübenthal (unten) stemmte sich gegen Thomas Neumann und die TSH, musste seine Hoffnungen auf den fünften Saisonsieg letztlich aber begraben. Fotos: herzopress
Der SV Buckenhofen mit Markus Hübenthal (unten) stemmte sich gegen Thomas Neumann und die TSH, musste seine Hoffnungen auf den fünften Saisonsieg letztlich aber begraben. Fotos: herzopress
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Die Sensation ist ausgeblieben: In einer packenden Bezirksoberliga-Partie zogen die Handballer vom SV Buckenhofen gegen den Aufstiegsfavoriten aus Herzogenaurach knapp den Kürzeren. "Buckenhofen hat es uns heute nicht leicht gemacht. Aber wir wissen natürlich auch, wie schwer solche Spiele werden können. Für uns war das heute ein wichtiger Arbeitssieg", resümierte TSH-Coach Ingo Kundmüller nach dem 28:26-Erfolg.


SV Buckenhofen - TS Herzogenaurach 26:28

Gegen das Schlusslicht aus Buckenhofen hatte der Tabellen-3. aber jede Menge Arbeit zu verrichten. Zu Spielbeginn sah noch alles nach dem erwarteten Verlauf aus: Mit der hart zupackenden Abwehr kamen die Buckis nicht zurecht, im Gegenzug präsentierte sich Herzogenaurach treffsicher im Abschluss. So zog die Turnerschaft rasch auf 7:2 davon.


Trainer Siegbert Bauer befürchtete Schlimmes, brachte den aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Christoph Schatz. Bis zum Zwischenstand von 12:7 verwalteten die Hausherren die deutliche Führung konsequent, ehe eine kleine Schwächephase die Buckenhofener wieder zurück in die Partie beförderte. Der TSH-Vorsprung schmolz im Minutentakt, was auch dem konsequenteren Auftreten der Buckis geschuldet war. Insgesamt 14 Mal musste TS-Schlussmann Kammerer im ersten Durchgang hinter sich greifen, während seine Vordermänner 16 Mal einnetzten.


SVB ist immer in Schlagdistanz

An dieser Zwei-Tore-Führung sollte sich bis zum Schlusspfiff nichts Grundlegendes mehr ändern. Das Schlusslicht von Trainer Siegbert Bauer, das wie erwartet äußerst motiviert und engagiert auftrat, hielt sich stets in Schlagdistanz. Youngster Tobias Distler über linksaußen und Christoph Mach über rechtsaußen sowie vom Siebenmeterpunkt setzten die Nadelstiche.

Jedoch bewahrten die Herzogenauracher einen kühlen Kopf und zogen in den entscheidenden Momenten immer wieder davon (22:20, 25:23, 27:23). Erst drei Minuten vor Spielende gelang den Gästen von der Aurach so etwas wie die Vorentscheidung: Mit dem Treffer zum 28:24 zeichnete sich eine nahezu uneinholbare Führung ab. In den letzten Augenblicken des Derbys betrieb der SVB zwar noch etwas Ergebniskosmetik, jedoch behielt die TSH mit 28:26 die Oberhand - ein Sieg, der absolut in Ordnung geht.

Die Torschützen

TS Herzogenaurach: Hirning (1), Janson (4), Wonner (3), P. Wolf (1), Benz (2), M. Wolf (8), Hettchen (2), Neumann (3), Heimpel (1), Kundmüller (3/3)

SV Buckenhofen: Wirth (1), Deittert (3), Brütting (3), Distler (3), Dürrbeck (2), Rost (1), Mach (8/5), Schwarz (4), Sauer (1)

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