LKR Forchheim
Fußball

Jahn will sich nicht hinter Regensburg, Würzburg und Bamberg einreihen

Mit dem ersten Sieg gegen Weiden könnte die SpVgg Jahn Forchheim entscheidend in den Aufstiegskampf der Bayernliga Nord eingreifen. Die Frammersbacher müssen in der Landesliga für ihre Gäste aus Baiersdorf nur zwei Sitzplätze auf der Auswechselbank anwärmen.
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Mergim Bajrami steht nach auskurierter Verletzung gegen Weiden wieder im Jahn-Kader. Foto: Henirch Weiß/Archiv
Mergim Bajrami steht nach auskurierter Verletzung gegen Weiden wieder im Jahn-Kader. Foto: Henirch Weiß/Archiv

Bayernliga Nord: SpVgg Weiden (3.) - SpVgg Jahn Forchheim (4.)

"Solche Spiele sind absolute Schmankerl, die hoffentlich auch mal vom Weidener Publikum honoriert werden", sagt SpVgg-Coach Christian Stadler vor dem Duell zweier Bayernliga-Schwergewichte (Fr., 19 Uhr), die in der Vorsaison Fünfter und Dritter wurden. Mit der Aura des Drittligisten Jahn Regensburg oder der Regionalligisten Eintracht Bamberg und Würzburger Kickers, die die SpVgg im Pokal aus dem eigenen Stadion fegte, können die Oberfranken zwar nicht mithalten, doch der Respekt ist da. "Forchheim spielt meist munter nach vorne, darauf werden wir eingestellt sein", so Stadler.

Im Hinspiel zwischen den Teams, die zusammen bereits mehr als 100 Treffer erzielt haben, entschied aber erst ein Freistoß in der 88. Minute das Spiel zugunsten Weidens, das noch keine der bisher drei Begegnungen mit dem Jahn verloren hat.
Bei den Gästen wird Sven Becker den mit einem Muskelbündelriss bis Saisonende ausfallenden Innenverteidiger Hayri Özdemir ersetzen. Dafür meldet sich Stürmer Mergim Bajrami zurück. asl/rup


Landesliga Nordwest: TuS Frammersbach (16.) - Baiersdorfer SV (11.)

Praktisch ist Baiersdorf durch. Das weiß auch Trainer Helmut Wolff, der das schwere Restprogramm des Würzburger FV II, der einzigen Mannschaft, die dem BSV noch gefährlich werden könnte, im Blick hat. Gegen keine geringeren als die ersten Drei müssen die Unterfranken noch ran.

"Ich habe ohnehin einen stark dezimierten Kader und wir wollen die zweite Mannschaft ein wenig stärken", erklärt der Coach, der beim Vorletzten in Frammersbach voraussichtlich nur zwei Männer auf der Auswechselbank haben wird. "Die müssen. Wir können befreit aufspielen", sagt Wolff, der angesichts von 66 Gegentoren der TuS dennoch an ein Erfolgserlebnis glaubt. rup


Bezirksliga Mittelfranken: SpVgg Erlangen (2.) - SV Buckenhofen (16.)

Der erste Sieg 2015 ist geschafft. Nun kann der feststehende Absteiger den Zweikampf mit der Eltersdorfer Reserve gegen die Rote Laterne angehen. Der SC hatte am Sonntag nach langer Durststrecke ebenfalls gewonnen und ist nur wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter dem SVB. Ob den Jungs um Spielertrainer Florian Poesdorf gegen den Zweiten der Start einer Serie gelingt, ist fraglich. Allerdings hat die "Spieli" nur zwei ihrer sieben Partien des Jahres gewonnen und zuletzt drei Mal in Folge 0:0 gespielt. rup
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