Forchheim
Hallenfußball

Jahn Forchheim gewinnt sein Heimturnier

Der Titel-Hattrick ist perfekt: Die SpVgg Jahn Forchheim hat erneut den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich der Bayernligist souverän gegen Baiersdorf aus. Die "kleinen" Teams zogen nicht ins Halbfinale ein.
Artikel drucken Artikel einbetten
Im Finale wehrte sich der Baiersdorfer SV um Nicolas Schwab (r.), zwar nach Kräften, allerdings gewannen Tobias Eisgrub (M.) und die SpVgg Jahn Forchheim das Endspiel souverän mit 5:2.  Fotos: Uwe Kellner
Im Finale wehrte sich der Baiersdorfer SV um Nicolas Schwab (r.), zwar nach Kräften, allerdings gewannen Tobias Eisgrub (M.) und die SpVgg Jahn Forchheim das Endspiel souverän mit 5:2. Fotos: Uwe Kellner
+3 Bilder
Fast hätte sich der TSV Kirchehrenbach als einziger Kreisligist ins Halbfinale beim von der SpVgg Jahn Forchheim ausgerichteten Sparkassen-Cup gemogelt. In Gruppe A war das Team vom Walberla punktgleich mit Jahn Forchheim und Baiersdorf, doch die Dreier-Tabelle sorgte für das Weiterkommen der höherklassigen Teams. Baiersdorf hätte sich beinahe durch einen Formfehler früh aus dem Turnier katapultiert, gegen Kirchehrenbach war ein Spieler zu viel auf der Ersatzbank. Das 4:4 wurde deswegen in ein 2:0 für den TSV am Grünen Tisch gewertet. Aber auch das half dem Kreisligisten am Ende nichts. Stattdessen spielte Baiersdorf im Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten vom FSV Erlangen-Bruck und gewann in einer spektakulären Partie. Durch drei Treffer von Nicolas Schwab holte der BSV einen 1:3- Rückstand auf und zog durch einen 5:4-Sieg ins Finale ein.
Genauso spannend machte es der Titelverteidiger vom Jahn.
Als Gruppenerster traf der Gastgeber auf das gemischte Team aus Seligenporten und gewann mit 4:3. Der Jahn war in dieser Partie stets in Führung, ließ den Gegner aber jedes Mal gefährlich herankommen. Turniertrainer Christian Michl lobte seine Jungs nach dieser Partie und sah eine Verbesserung im Vergleich zu den Gruppenspielen. Der Forchheimer Co-Coach vertrat seinen Chef Michael Hutzler, der beim Sparkassen-Cup zwar anwesend war, aber als Bedienung im Café aushalf und dort die zahlreichen Gäste mit Getränken und Essen verpflegte.


TKV Forchheim wird Letzter

In den Platzierungsspielen trafen die Kreisligisten aufeinander, ausgerechnet die Techniker vom TKV Forchheim lagen am Ende auf dem letzten Platz. Burk gewann wenigstens ein Spiel und wurde Vorletzter, während sich Kirchehrenbach durch einen 3:1-Sieg gegen den TSV Neunkirchen als bester Kreisligist auf Platz 5 verabschiedete. Im kleinen Finale gewann Erlangen-Bruck gegen Seligenporten und wurde Dritter.

Am Ende eines langen Turniertages stand nur noch das große Finale zwischen dem Titelverteidiger aus Forchheim und den Baiersdorfern aus. Nach einem vorsichtigen Start traf Hayri Özdemir zum 1:0, Firat Güngör erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Trotzdem war Vorsicht geboten, es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass sich der BSV in ein Spiel zurückbeißt. Nach dem Seitenwechsel erhöhten jedoch Max Bauernschmitt, erneut Güngör und Adem Selmani schnell auf 5:0. Baiersdorf markierte durch Artan Selmani zwar noch zwei Treffer zum 5:2-Endstand, was aber nichts mehr am souveränen Sieg der Jahnler änderte.


Neues vom Jahn: Strohmer kommt, Zametzer geht

Beim FC Eintracht Bamberg in der Bayernliga nur spärlich zum Zug gekommen, sucht Timo Strohmer sein fußballerisches Glück nun bei der SpVgg Jahn Forchheim: Der 19-Jährige schließt sich im Winter dem Liga-Rivalen an und soll mit seinen Fähigkeiten ein belebendes Element in der Spieleröffnung sein. In Bamberg kam Strohmer - ein Kandidat für sämtliche offensiven Positionen im Mittelfeld, womöglich sogar im Sturm - nicht über die Rolle des Reservisten hinaus und in der bisherigen Saison nur zu acht Einsätzen. Schon vor dieser Saison war der Jahn an Strohmer interessiert, damals konnte sich das FCE-Eigengewächs noch nicht zu einem Wechsel durchringen, sucht aber nun die neue Herausforderung.

Das Kommen von Strohmer hat aber auch gleichzeitig den Abgang von Dominik Zametzer zur Folge: Der Stürmer wird nämlich künftig für den FCE auflaufen, die Vereine einigten sich auf einen Tausch. "Es war der Wunsch von Dominik, nach Bamberg zu wechseln. Ich hätte gern gesehen, dass er bleibt, zumal er hier Fuß gefasst hat. Es ist schade, der Wechsel tut weh, sportlich wie persönlich", sagte Jahn-Trainer Michael Hutzler. Daneben verlässt auch Felix Pfaffenberger den Klub. Der Youngster geht einen Schritt zurück und wechselt vermutlich zurück zu seinem Heimatverein, der SpVgg Ansbach. tsc

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren