Effeltrich
Steilpass

Im Endspurt zum Aufstieg

Die SpVgg Effeltrich macht Sebastian Steinert einen Vereinswechsel nicht gerade leicht. Hier hat der Verteidiger eine kollegiale Truppe und steht vor dem zweiten Aufstieg in vier Jahren.
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Sebastian Steinert
Sebastian Steinert
Hätte Frederik Dörr seinen Steilpass bereits vor 20 Jahren von Kersbach aus auf die Reise geschickt, er wäre genau wie heute bei Sebastian Steinert in Effeltrich angekommen. Der 25-Jährige schwört seinem Verein wie sein Vorgänger die ewige Treue und könnte in wenigen Wochen seinen zweiten Aufstieg feiern.

Wer hat Sie angespielt?
Sebastian Steinert: Mein alter Schulkollege Frederik Dörr, mit dem ich zusammen auf der Realschule in Forchheim war. Damals haben wir auch außerhalb der Schule Kontakt gepflegt. Wenn er regelmäßig trainieren könnte, würde er auch Mal höher als A-Klasse spielen können.

Wo liegen bei Ihnen die Gründe für den lebenslangen Vertrag bei der SpVgg?
Es hat mich in den vergangenen Jahren durchaus mal gereizt, etwas anderes kennenzulernen, aber wir haben hier in
Effeltrich immer eine super Truppe gehabt und auch Erfolge gefeiert wie den Aufstieg in die jetzige Kreisklasse vor vier Jahren.

War das Ihr bisheriges Karriere-Highlight?
Das kann man so sagen. Wir haben einen unglaublichen Endspurt mit zehn Siegen in Folge hingelegt. Im letzten Spiel ging es ausgerechnet gegen die SpVgg Reuth, die wir mit einem 4:0 noch auf Rang 3 und uns selbst auf den zweiten Platz geschossen haben.

In wenigen Wochen könnten die Sektkorken erneut knallen, oder?
Vor der Saison haben wir nicht ansatzweise über das Thema Aufstieg gesprochen, sondern davon, uns fußballerisch zu verbessern. Aber jetzt ist er natürlich zum Greifen nah. Das System unter unserem neuen Trainer Tino Alkov hat sich im Laufe der Monate immer besser eingespielt.

Morgen treten Sie zum Infranken-Kick in Hetzles an, für das es um nichts mehr geht...
...Dennoch werden die uns bestimmt nichts schenken. In den letzten Jahren gab es immer wieder heiße Derbys zwischen diesen beiden Mannschaften. Zudem fehlen uns Ligatorschützenkönig Christian Kosel wegen einer Schulterverletzung und Max Messingschlager nach seiner Roten Karte. Für uns sind zwar drei Punkte Pflicht, aber es wäre kein Beinbruch, wenn wir den Aufstieg verpassen sollten. Wir haben eine extrem junge Truppe und werden dann einfach nächstes Jahr wieder angreifen.

An wen passen Sie weiter?
An Michael Antes, der sich mit der DJK Weingarts in einer ähnlichen Situation befindet wie wir. Von 2006 bis 2010 haben wir gemeinsam die Ausbildung zum Mechatroniker absolviert und erfolgreich an Berufsschul-Turnieren teilgenommen.

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