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LKR Forchheim
Fußball-Landesliga

Harmloser BSV, torhungriger Jahn

Fünfte Pleite am Stück und wieder kein eigener Treffer: Der Baiersdorf verliert gegen Neudrossenfeld. Jahn Forchheim feiert derweil ein Schützenfest.
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Kevin Diwersi (am Ball) war einer der stärksten Neudrossenfelder und erzielte auch das 1:0 per Kopfball. Hier wird er vom Baiersdorfer Fabian Schwab gefoult. Am Ende kassierte der BSV durch das 0:2 die fünfte Niederlage in Folge.  Foto: Jürgen Müller
Kevin Diwersi (am Ball) war einer der stärksten Neudrossenfelder und erzielte auch das 1:0 per Kopfball. Hier wird er vom Baiersdorfer Fabian Schwab gefoult. Am Ende kassierte der BSV durch das 0:2 die fünfte Niederlage in Folge. Foto: Jürgen Müller
Die Negativserie des Baiersdorfer SV in der Landesliga Nordost hält weiter an: Beim TSV Neudrossenfeld setzte es bereits die fünfte Niederlage in Folge, seitdem ist der BSV von Platz 2 auf 7 abgerutscht.

Ein Doppelpack von Thomas Roas hat der SpVgg Jahn Forchheim in der Landesliga Nordwest beim TSV Unterpleichfeld den Weg geebnet: Beim 5:0-Erfolg blieb die Mannschaft von Coach Michael Hutzler zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor.


Landesliga Nordost

TSV Neudrossenfeld - Baiersdorfer SV 2:0
Eine stabile TSV-Abwehr und zwei schnelle Tore innerhalb von fünf Minuten (53./58.) entschieden die Partie. Auf Seiten der Gäste zeigten Noppenberger, der in der 33. Minute am Keeper scheiterte, sowie Zecha und Gonzales gute Ansätze. Insgesamt waren aber die Baiersdorfer ohne Torjäger Wartenfelser im Sturm zu harmlos.
Luckner störten die "billigen Gegentore", wie er es ausdrückte. "Da war die Abwehr zweimal nicht im Bilde, vorn fehlte uns die Durchschlagskraft."

Nach langweiliger erster Halbzeit mit lediglich zwei Schüssen von beiden Seiten aufs Tor und einem gefährlichen Kopfball von Gareis knapp neben den BSV-Pfosten kamen die Platzherren motivierter aus der Kabine. Die Neudrossenfelder verlagerten das Spielgeschehen nach vorn, machten mehr Druck, was beide Treffer zur Folge hatte.

Wobei aber der Baiersdorfer SV ein bisschen mithalf. Denn beim 1:0 ließen die Gäste den Kopfball-Spezialisten Kevin Diwersi völlig ungedeckt, was er routiniert nutzte. Kurze Zeit später folgte ein Eckstoß, der nach vorne geeilte Ascherl bugsierte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie zur 2:0-Vorentscheidung.

Vom Spielverlauf her war die Begegnung ausgeglichen, echte Torchancen blieben auch nach Wiederanpfiff Mangelware. Die meisten Szenen spielten sich zwischen den beiden Sechzehnmeter-Linien ab, Ballbesitz hieß das oberste Gebot. Und da hatte der TSV Vorteile, weil er sehr konzentriert zur Sache ging.

Die Krenkicker konnten sich kaum nennenswerte Tormöglichkeiten erarbeiten, erst in der Schlussviertelstunde scheiterte Adrian Bayerlein per Kopfball am auf der Linie klärenden Lehmann. Kurz darauf vergab er die zweite Möglichkeit aus kurzer Distanz. hw/cs


Landesliga Nordwest

TSV Unterpleichfeld - SpVgg Jahn Forchheim 0:5
Dieser Ausflug hat sich mal gelohnt: Mit zwei Bussen und 80 Anhängern reiste der Jahn ins Würzburger Umland, mit einem 5:0-Sieg und bester Laune im Gepäck kehrte er wieder zurück. "Daran kann man sich wirklich gewöhnen", sagte auch Jahn-Trainer Michael Hutzler. Spielerisch war seine Mannschaft ohnehin über jeden Zweifel erhaben, nur ein einziges Mal schoss Unterpleichfeld auf das Jahn-Gehäuse. Ganz anders dagegen Forchheim: Die Gäste drückten von der ersten Minute an aufs Gaspedal und schenkten dem eigentlich defensiv stabilen Unterfranken (bislang 14 Gegentore in 14 Spielen) gleich fünf weitere Treffer ein. Thomas Roas schnürte in der 21. und 29. Minute einen Doppelpack - zuerst per Foulelfmeter, danach auf perfekte Schäferlein-Flanke. Zwar schlich sich bei Forchheim nach der Halbzeit eine kleine Phase der Zurückhaltung ein, weiter bis zum Strafraum ist Unterpleichfeld aber nicht gekommen. "Da waren wir kurzzeitig zu passiv, das hat mir nicht gefallen", sagte Hutzler, dessen Anweisungen von außen aber fruchteten. Spätestens ab Mitte der zweiten Halbzeit hatte der Jahn das Geschehen wieder fest im Griff.

Allerdings ist der 5:0-Erfolg am Ende sicherlich etwas zu hoch ausgefallen, offenbar wollten aber die Jahnler ihren mitgereisten Fans noch einiges bieten: Ein Wieczorek-Doppelpack (84./86.) sowie der 10. Saisontreffer von Thomas Roas bedeuteten den 5:0-Endstand. tsc

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