Erlangen
2. Handball-Bundesliga

HC Erlangen hat ein dickes Brett zu bohren

Der HC Erlangen zieht von Sieg zu Sieg, nach dem 14. Spieltag hat die Andersson-Truppe schon ein ordentliches Polster auf die ersten Nichtaufstiegsplätze. Die Aufgabe am Sonntag (17 Uhr) bei der HSG Nordhorn wird aber nicht leicht.
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Trainer Robert Andersson kehrt am Sonntag mit dem HC Erlangen an seine alte Wirkungsstätte nach Nordhorn zurück.  Foto: Sportfoto Zink
Trainer Robert Andersson kehrt am Sonntag mit dem HC Erlangen an seine alte Wirkungsstätte nach Nordhorn zurück. Foto: Sportfoto Zink
Das Team um Kapitän Ole Rahmel trifft an der niederländischen Grenze auf die HSG Nordhorn-Lingen. "Wir werden wie immer alles abrufen müssen, um zu bestehen", meint der Cheftrainer des HCE, Robert Andersson. Der Schwede, der selbst fünf Jahre bei den Niedersachsen aktiv war, freut sich auf diese Partie. "Ich hatte damals eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit in Nordhorn und freue mich, den ein oder anderen alten Bekannten wiederzusehen", so der 45-Jährige. Andersson kann bis auf die verletzen Pavel Horák und Sebastian Preiß auf seinen breiten Kader zurückgreifen. Auch Nicolai Theilinger, der am Mittwoch gegen Hagen geschont wurde, ist wieder bei Kräften. So geht es für den HCE-Tross am frühen Morgen des Sonntags per Flieger zur nächsten schweren Auswärtsaufgabe.


Rang 7 für Ex-EHF-Pokalsieger

Der Gastgeber ist relativ ausgeglichen in die Saison gestartet. Sieben Siege, ein Unentschieden und sechs Niederlagen bringen den ehemaligen EHF-Pokal-Sieger auf den siebten Rang: "Das wird ein sehr hartes und umkämpftes Spiel werden", weiß Andersson nach dem Video-Studium und ergänzt: "Meine Mannschaft muss sich auf eine harte Abwehr und eine hitzige Atmosphäre einstellen."


Aufstieg immer knapp verpasst

Die HSG gehört seit Jahren zu den Topmannschaften der zweiten Liga und verpasste in den vergangenen Spielzeiten den Aufstieg in die Beletage immer nur knapp. HCE-Geschäftsführer Stefan Adam: "Sie gehören absolut zur Spitzengruppe dieser Liga und haben das vor allem in ihrem Heimspiel gegen Minden unter Beweis gestellt." Gegen den Tabellenführer verlor die HSG mit nur einem Tor. red
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