Leutenbach
Alternativ-Training

Fußball trifft Kampfsport

Statt Diagonal-Sprints und Berg-Läufen stand für die Spieler des A-Klassisten FC Leutenbach eine ganz besondere Einheit auf dem Vorbereitungsplan. Muskelkater inklusive.
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Trainer Walter Horsch (r.) bat seine Spieler vom FC Leutenbach zum Kickbox-Training bei den Forchheimer Warriors.  Foto: privat
Trainer Walter Horsch (r.) bat seine Spieler vom FC Leutenbach zum Kickbox-Training bei den Forchheimer Warriors. Foto: privat
Die Fußballer des FC Leutenbach waren zu Gast im Forchheimer Warriors-Gym, um neben der kalten Winterbrise draußen etwas warme Kickbox-Luft zu schnuppern. Der langjährige Box- und Kickbox-Trainer Andreas Krause hatte das Vergnügen, die A-Klassisten zu schleifen. "Die Jungs haben gefühlte 400 Liegestützen gemacht, der ein oder andere hatte am nächsten Tag ganz schön Muskelkater", sagt FC-Coach Walter Horsch.

Trockenübungen am Sandsack

Nach einer kurzen Aufwärmphase begann das Training mit Reaktions- und Schnelligkeits-Übungen, gefolgt von Koordinationsschulung. Der Hauptteil bestand aus Sandsacktraining, unterbrochen von Kraftausdauereinheiten.
"Wir sind nicht gegeneinander im Ring gestanden, aber das kann ja in den nächsten Jahren noch kommen", erklärt Horsch schmunzelnd.

Zum Schluss noch etwas Yoga

Zum Schluss trainierten die Leutenbacher noch die Rumpfmuskulatur, bevor die etwas andere Fußballstunde mit ein paar Yoga-Übungen zur Förderung der Beweglichkeit ausklang. Die Sportler vom FC gaben ihr Bestes und hängten sich voll rein. "Das war eine interessante Abwechslung in der ungeliebten Vorbereitung. Im Winter ist man ohnehin wegen des Wetters eingeschränkt", meint der Trainer.

Inzwischen haben schon mehrere Fußballvereine, neben Bayernligist Jahn Forchheim und den Burker Kreisliga-Fußballern auch die Spieler des 1. FC Nürnberg, die Chance genutzt, um ins Kickboxen als Ausgleichssport zu schnuppern. Ob die Einheit dem FC Leutenbach dabei hilft, den zweiten, zum direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse berechtigenden Platz zu behaupten, weiß Horsch nicht: "Das Ziel haben wir, aber ein Aufstieg ist von mehreren Faktoren abhängig, zum Beispiel Verletzungspech."

Mit der Rückkehr von Alexander Büttner (aus Schlaifhausen) ist Leutenbach zumindest etwas besser dafür gerüstet. Und vielleicht wirken sich die früheren Sondereinheiten im Spinning, Zumba oder Handball auch in Sachen Verletzungsresistenz positiv aus. red/rup


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