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Effeltrich
Motorsport

Die Tücken des Roadbooks

Erst Pech, dann volles Risiko: Für das DCRT-Team sind die Siegchancen bei der Winterrallye in Niederösterreich schnell dahin. Mit Wut im Bauch ging's jedoch in den zweiten Tag.
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Heiko Dlugos und Beifahrer Marc Dennerlein hatten im Fiat 128 bei der Winterrallye in Niederösterreich mit einem Fehler im Roadbook zu kämpfen, kassierten viele Strafpunkte und hatten trotz vollen Risikos am nächsten Tag mit den vorderen Rängen nichts zu tun. Foto: privat
Heiko Dlugos und Beifahrer Marc Dennerlein hatten im Fiat 128 bei der Winterrallye in Niederösterreich mit einem Fehler im Roadbook zu kämpfen, kassierten viele Strafpunkte und hatten trotz vollen Risikos am nächsten Tag mit den vorderen Rängen nichts zu tun. Foto: privat
Das DCRT-Team aus Effeltrich um Heiko Dlugos war bei der 10. Waldviertel-Winterrallye im Yspertal in Niederösterreich am Start. Nur 15 historische Rallye-Fahrzeuge waren dieses Jahr gemeldet, darunter auch die DCRT-Teams mit Heiko Dlugos und Marc Dennerlein im Fiat 128 sowie Thomas Rippel und Thomas Brückner im BMW 2000.

Bei wenig Schnee wurde am ersten Tag über drei Nacht-Etappen nach dem berüchtigten "Waldviertler-Roadbook" gefahren. Die ersten zwei Etappen lieferten sich die Konkurrenten ein enges Rennen, in der dritten Prüfung um Mitternacht jedoch wurde leider ein Fehler im Roadbook besonders dem DCRT-Team zum Verhängnis und brachte viele Strafpunkte ein. Die berechtigte Erwartung aller Teams, dass dieser Streckenabschnitt in der Wertung annulliert wird, wurde seitens des Veranstalters nicht erfüllt.
Und so ging es mit den Platzierungen 10 für Dlugos/Dennerlein und 14 für Rippel/Brückner in den folgenden Tag.

In diesem sollte es nochmal interessant werden, da die Teilnehmer zwischen unterschiedlichen Strecken mit entsprechenden Schwierigkeitsgraden wählen konnten. Wie beim Skifahren gab es die Möglichkeit, das Ziel über blaue, rote oder schwarze Pisten zu erreichen. Die Leistungsbewertung richtete sich an diesem Tag nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad, den jeder Teilnehmer für sich gewählt hatte. Die beiden Teams aus dem Frankenland gaben nochmal alles und entschieden sich für die schwierigste Strecke. Ziel war für sie, durch die Wahl der schwarzen Piste eine Reduzierung der Strafpunkte vom Vortag zu erreichen.

Durch geschicktes Navigieren und entsprechende Geschwindigkeit konnten die DCRT-Teams in dieser Wertung hoch punkten und belegten Platz 2 für Dlugos/Dennerlein und Platz 3 für Rippel/Brückner. In der Gesamtwertung war das Desaster vom ersten Tag aber nicht mehr wettzumachen - die Endplatzierungen lauteten Platz 9 für den Fiat und Platz 13 für den BMW. Das DCRT-Team bereitet sich nun zur letzten Winterrallye der Saison in Aflenz in der Steiermark vor.
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