Ebermannstadt
Basketball

Der TSV Ebermannstadt beendet das Jahr versöhnlich

Gerade nochmal gut gegangen: Gegen Bischberg drohte der TSV, seinen Vorsprung zu verspielen, fuhr letztlich aber verdient den dritten Saisonsieg ein.
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Kapitän Stefan Blos (am Ball) und der TSV Ebermannstadt fanden gegen Bischberg rechtzeitig ihren Rhythmus wieder und holten in der Basketball-Bezirksliga den zweiten Sieg in Folge.  Foto: Tom Schneider
Kapitän Stefan Blos (am Ball) und der TSV Ebermannstadt fanden gegen Bischberg rechtzeitig ihren Rhythmus wieder und holten in der Basketball-Bezirksliga den zweiten Sieg in Folge. Foto: Tom Schneider
Die Basketballer des TSV Ebermannstadt haben ihre Spielpause am vorvergangenen Wochenende genutzt, um ausgeruht ins letzte Spiel 2016 zu gehen. Mit Erfolg: Gegen Bischberg fuhr das Team von Coach Otto Hauser in der Stadthalle den zweiten Sieg in Folge ein und beendet das Kalenderjahr auf Rang 7 von zehn Teams der Bezirksliga. Der SV Pettstadt hat am kommenden Sonntag nur theoretische Chancen, noch an den "Blau-Weißen" vorbeizuziehen.


TSV Ebermannstadt - Bischberg-Baskets 63:58

Das Spiel begann ausgeglichen. Die Gäste suchten immer wieder ihren Topscorer Zwirner, der zu Beginn punktete. Der TSV konnte sich auf mehrere Schützen verlassen, erlaubte sich aber Nachlässigkeiten in der Verteidigung. Vor allem die kleinen Positionen waren ungewohnt löchrig, wodurch die hinteren Defensivreihen zu viel Rotation gezwungen waren. Die sich ergebenden Räume nutzten die Baskets zu einfachen Punkten in Korbnähe. Stark verbessert zeigte sich der TSV in der Offense, suchte konsequent den Weg in die Zone. Die Gäste wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen.

Mit 16:18 ging es in den zweiten Abschnitt, wo sich nach wie vor kein klarer Favorit herauskristallisierte. Mit beanstandeten Schrittfehlern und kleinlichen Pfiffen nahmen die Schiedsrichter in dieser Phase Schwung aus dem Spiel, es gab wenige Punkte zu bestaunen. Vor allem Bischberg begann, mit den Unparteiischen zu diskutieren. Die Ebermannstadter passten sich besser an die Linie an, ihnen fehlte nur das Glück im Abschluss, um sich vom Gegner abzusetzen. So ging der TSV nur mit einem 27:26 in die Kabine.

Dort schwor Hauser seine Mannen ein: "Wir müssen in der Defensive härter arbeiten und vorne mit Geduld unsere Systeme durchspielen." Im dritten Viertel übernahm Routinier David Schneider in der Offensive Verantwortung, brillierte mit Punkten und klugen Pässen. Auch die Ebser Defensive stand besser. Dadurch versperrten die Hausherren den Gästen den einfachen Abschluss, die Sicherheit in der Bischberger Offensive schwand.


Bischberger Zonenverteidigung ist machtlos

Im TSV-Angriff wurde der Ball immer besser bewegt, freie Mitspieler gesucht und gefunden. Die 3-2-Zonenverteidigung der Baskets wurde mit schnellen Pässen zum Korb gekonnt umspielt, die Center Sebastian Wilhelm und Kilian Hack wussten - wie schon in den vergangenen Partien - mit guten Leistungen zu überzeugen. Ein Dreipunktewurf von Florian Glöckner beendete den Durchgang zum 48:37 für Ebs.

Der Sieg wäre in greifbarer Nähe gewesen, hätte sich der TSV nicht zu Beginn des Schlussviertels eine Schwächephase erlaubt. Die Gäste nutzten die Foulbelastung der "Weiß-Blauen" und punkteten von der Freiwurflinie. Durch glücklich fallende Dreier schmolz der Abstand bis kurz vor Schluss auf vier Zähler. Keiner der Ebermannstadter nahm sich ein Herz, um für entscheidende Aktionen Richtung Korb zu sorgen.

Rechtzeitig besannen sich die Wiesentstädter jedoch, mit gelungenen Aktionen stoppten Kapitän Stefan Blos und abermals Schneider den Bischberger Lauf. Angefeuert von den Zuschauern zeigte Altmeister Thomas Kurth Nervenstärke von der Linie, so dass die Partie mit 63:58 an die Gastgeber ging.

Ein versöhnliches Ende der - mal wieder - von vielen Verletzungssorgen geplagten Hinrunde. Die TSVler fanden rechtzeitig ihre Kraft sowie den Glauben an die eigene Leistung und belohnten sich mit einem zu niedrigen, aber verdienten Heimsieg. Gelingt es Ebermannstadt, seine Schwächephasen abzustellen, dann ist der Ausblick auf die Rückrunde positiv. red
TSV: Schneider (6), Hübschmann, Blos (24), Theiler, Glöckner (11), Hack (7), Kurth (5), Müller, Wilhelm (8), Metzner (2)

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