Buckenhofen
Handball

Bucki-Damen sind Bezirkspokalsieger

Mit einem knappen Sieg gegen einen Underdog haben sich die Handball-Frauen ins Endspiel des Final-Four-Pokalturniers gezittert, wo sie einen Konkurrenten aus der Bezirksoberliga anschließend verdient bezwangen und den Titel holten.
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Die Bezirkspokalsiegerinnen des SV Buckenhofen, stehend v.li.: Veronika Knust, Annika Börner, Carina Krieg, Pokalstifterin Charlotte Wald, Betreuerin Moni Göb, Katharina Anderl, Sabine Glöckl, Trainer Uli Wendler, Laura Vogt, Katharina Heinrich und Linda Henke; vorne v.li.: Franziska Schroll, Yvonne Krampert, Miriam Neuner, Anna Lena Brütting und Pia Simmerlein. Fotos: privat
Die Bezirkspokalsiegerinnen des SV Buckenhofen, stehend v.li.: Veronika Knust, Annika Börner, Carina Krieg, Pokalstifterin Charlotte Wald, Betreuerin Moni Göb, Katharina Anderl, Sabine Glöckl, Trainer Uli Wendler, Laura Vogt, Katharina Heinrich und Linda Henke; vorne v.li.: Franziska Schroll, Yvonne Krampert, Miriam Neuner, Anna Lena Brütting und Pia Simmerlein. Fotos: privat
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Es gab doch noch einen Titel für den Forchheimer Handball: Bei der letzten Möglichkeit, dem Final-Four des Bezirkspokals, setzten sich die Buckenhofener Damen in Hersbruck durch. Vier Mannschaften hatten sich für das Endturnier qualifiziert. Die Bezirksoberligisten, neben den Buckis noch die SG Rohr/Pavelsbach, waren in den Halbfinalspielen gegen die Bezirksklassisten DJK Erlangen und den gastgebenden HC Hersbruck favorisiert.

Die SG wurde dieser Rolle gegen Erlangen mit einem klaren 24:7 gerecht, die Buckenhofenerinnen hatten dagegen große Mühe, ehe der Einzug ins Endspiel nach einem knappen 12:11 gegen Hersbruck feststand. Gegen den Ligakonkurrenten wollten die SV-Damen zum wiederholten Mal das bessere Ende für sich behalten, obwohl die SG in der BOL-Rangliste deutlich besser platziert war.

Anfangs hatte es aber nicht den Anschein, die Oberpfälzerinnen legten ein 3:1 vor.
Doch mit großem Einsatz kämpften sich die Buckis auf 3:3 zurück. Immer wieder legten sie ein oder zwei Tore vor, konnten sich aber nicht absetzen. Auch deshalb, weil Pavelsbach 13, die Forchheimerinnen dagegen nur drei Strafwürfe bekamen. So ging es mit einem 8:8 in die Pause.


Sabine Glöckl macht es klar

Nach Wiederbeginn legten die Buckenhofenerinnen erneut vor. Und ab dem 10:10 hatten die SV-Damen endgültig mehr in die Waagschale zu werfen. Die Defensive arbeitete noch konsequenter und schloss rechtzeitig die Lücken. Aus zusätzlich provozierten Ballverlusten der Gegnerinnen entstanden Gegenstöße, die zum 16:11 führten.

Souverän zogen die Buckenhofenerinnen ihr Spiel durch, ließen sich auch von zwischenzeitlichen Ergebniskorrekturen nicht beeindrucken. Und als die SG wenige Minuten vor dem Ende mit dem 15:18 noch einmal geringe Hoffnung schöpfte, war es die Erfahrenste der Buckis, Sabine Glöckl, die mit dem 19:15 alles klarmachte.
SVB (beide Spiele): Krieg, Simmerlein - Anderl (1+1), Börner (0+1), Brütting, Glöckl (1+3), Heinrich (0+2), Henke (0+1), Knust (1/1+4/2), Krampert, Neuner (2+5/1), Schroll (5+2), Vogt (2+0).
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