"Wir haben wieder alles gegeben, aber einfach zu viele Fehler gemacht", konstatierte der VfB-Trainer Elmar Ehrich. Dabei lief anfangs für die Forchheimer alles nach Plan: Mit 7:5 führte der VfB nach 17 Minuten. Danach ließen sich die Oberfranken das Spiel aus der Hand nehmen. Die VfB-Abwehr agierte gegen die Spielzüge des TV zu passiv, so dass die Gastgeber über ihre Rückraumschützen zu einfachen Treffern kamen. Im Gegenzug vergab der VfB klare Möglichkeiten, so dass Bruck, auch eingeladen von Forchheimer Ballverlusten, noch vor der Pause auf 16:10 vorentscheidend davonzog. Auch eine Auszeit half dem VfB nicht, wieder in die Spur zu finden. Der sichere Siebenmeterschütze Tobias Hallmann und Bernd Zuber im Gegenstoß verkürzen bis zum Halbzeitpfiff auf 16:12.

Die bessere Spielanlage


Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Erlanger die bessere Spielanlage und erhöhten bis zur 43. Min. auf 24:18. Es folgte, was den VfB über die gesamte Saison in der Bezirksoberliga Ostbayern ausgezeichnet hatte: tolle Moral und starker kämpferischer Einsatz. Binnen zwölf Minuten konnte der Sechs-Tore-Rückstand egalisiert werden. Nach zwei Treffern von Philipp Wolf, Bennet Mühe sowie Benjamin Krämer stand es in der 55. Min. 26:26 und der VfB hatte Oberwasser. Erlangen nahm eine Auszeit, nutzte nun abgezockt jede Gelegenheit zu einfachen Toren und spielte seine langen Angriffe kontrolliert aus. Die Forchheimer - lautstark angefeuert von zahlreichen Fans - versuchten es mit einer offensiveren Abwehr und konnten so auch einige Bälle erobern. Die Gastgeber brachten den Zwei-Tore-Vorsprung jedoch ins Ziel. / VfB Forchheim: Schmitt, T. Wagner, Marx - Zuber 1, Wolf 4, Hallmann 11/7, Kiesel, Radina 2, Gieck, Wackersreuther, Mühe 2, Krämer 3/1, Weisheit 1, Hecht 6