Ebermannstadt
Unterhaltung

Spielspaß für jung und alt

Für die sechste Auflage von "Ebs" spielt reichte die Stadthalle nicht aus. "Action" gab es auch in der Realschul-Turnhalle.
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Lachen, Spaß und Freude waren das Ziel von "Ebs spielt" in der Stadthalle und in der Turnhalle der Realschule. Bei den Vorbereitungen wurden Jörg Dettmer und Susanne Löser von der Jugendpflegerin der Stadt, Katharina Lipfert, unterstützt.

"Ich finde das ist ein gutes Angebot. Es macht Spaß hier und ist eine Abwechslung für die Kinder", meinte Lorenz Taschner, der mit seinen Kindern Amelie (8) und Emil (6) zum dritten Mal die Veranstaltung besuchte. Amelie spielte begeistert "Vier gewinnt" und Emil wollte gleich weiter zum Minigolf. Außerdem verriet Emil, dass er daheim mit Papa gern Uno oder "Bieberbande" spielt.

"EBS spielt" bot für jedes Alter etwas. Selbst die Mitarbeiterinnen des Trauernetzes Consolare hatten Spiele mitgebracht. So ging es bei dem Würfelspiel darum, auf dem Weg zum Himmelstor Perlen einzusammeln. Und beim Riesen-Mikado standen Fragen zur Trauerbewältigung auf den Aktionskarten.

Ob Schach oder Tischtennis, ob Hüpfburg, Sackhüpfen, Yoyo oder Holzräder und Roller. Schnell fand jeder das richtige Spielzeug. Auch Aaron Könitzer (7), der mit Mama Diana gekommen war. "Wir spielen total gern, erzählte Diana Könitzer, der es wichtig ist, dass sich ihr Kind beim Wandern und Klettern viel an der frischen Luft bewegt. Die Aktion "EBS spielt" findet sie prima, denn hier kommen alt und jung, Behinderte und Nicht-Behinderte sowie Menschen mit Migrationshintergrund im Spiel zusammen.

Dann zog es Aaron an den Tisch von Dunja Schütz, Elisabeth Vorstoffel und Helga Kuplich-Schramm. Hier bastelten gerade eine Reihe von Kindern Waldfeen aus Naturmaterialien. "Wir wollen den Kindern die Natur näher bringen und die Leichtigkeit. Außerdem sind für Kinder Feen etwas ganz Normales", meinte Helga Kuplich-Schramm. Die Damen hatten die Naturmaterialien im Wald gesammelt, getrocknet und den Kindern zur Verfügung gestellt.

"Egal, ob jemand eine Einschränkung hat oder nicht, miteinander spielen geht immer", erklärte Bernd Bullnheimer von "Main Connect" und erzählte wie gut das Spielen behinderten Menschen tut. "Hier erfahren sie Wertschätzung und haben Erfolge". Auch Football-Spieler der Bamberg Phantoms und deren Cheerleader waren gekommen. Trainerin Annalena Haas und ihre Mädels Katharina Haas, Marie Eichhorn und Joan Popp zeigten wie sportlich Cheerleader sein müssen.

Elisabeth Hümmer vom Kinderschutzbund verkaufte Lose. Zwei davon erwarb der dreijährige Gabriel Distler, der mit Renate Heilmann aus Forchheim gekommen war. Gabriel findet Spielen toll, obwohl er lieber zaubern mag. wind

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