Poxstall
Feldbrand

Spektakuläre Löschaktion in Oberfranken: 100 Stroh- und Heuballen brennen - Ursache rätselhaft

Rund 70.000 Liter Wasser wurden am Samstagnachmittag von zehn Feuerwehren und örtlichen Landwirten eingesetzt, um einen Stroh- und Heuballenbrand im Ebermannstadter Ortsteil Neuses-Poxstall (Landkreis Forchheim/Oberfranken) unter Kontrolle zu bringen.
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Bei den Löscharbeiten:  Ein komplettes Tal bei Poxstall (Kreis Forchheim) war wegen eines Heuballenbrands von einer dichten Rauchwolke eingehüllt. Foto: NEWS5/Herse
Bei den Löscharbeiten: Ein komplettes Tal bei Poxstall (Kreis Forchheim) war wegen eines Heuballenbrands von einer dichten Rauchwolke eingehüllt. Foto: NEWS5/Herse
Laut Polizeibericht wurde die Polizei Ebermannsstadt am Samstag, 11. August 2018, gegen 14.00 Uhr zu einem größeren Brandfall im Ortsteil Neuses-Poxstall nahe der "Langen Meile" gerufen. Wie sich im Zuge der Ermittlungen vor Ort herausstellte, stellte ein aufmerksamer Zeuge Rauchentwicklung fest und verständigte den Besitzer eines Feldes.

Hier gibt es die Bilder vom Heuballenbrand in Neuses-Poxstall
Da ein eigenes Löschen jedoch nicht mehr möglich war und sich das Feuer aufgrund der Trockenheit und des Windes rasend schnell ausbreitete, wurde die "Integrierte Leitstelle" verständigt. Das Feuer griff auf etwa 100 gelagerte Stroh- und Heuballen über, die einzeln geborgen und gelöscht werden mussten.

Die aus dem Umkreis von Ebermannstadt eingesetzten Feuerwehren konnten zudem ein Übergreifen des Feuers an einen angrenzenden Wald verhindern. Insgesamt waren zehn Feuerwehren im Einsatz, die in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Landwirten zirka 70.000 Liter Wasser einsetzten.


Löscharbeiten dauern mehrere Stunden - keine Verletzten, 6000 Euro Schaden

Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, Verletzte waren nicht zu beklagen. Dem Landwirt entstand ein Sachschaden von etwa 6000 Euro.

Konkrete Hinweise auf eine Brandstiftung ergaben sich nicht vor Ort, können aber auch nicht ganz ausgeschlossen werden. Ein anderer Grund könnte laut Polizei Ebermannstadt eine so genannte Selbstentzündung gewesen sein.



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