Forchheim

Souvenirs vom Königsbad Forchheim

Fragwürdige Forchheim-Souvenirs sind im Umlauf - aus dem baufälligen Königsbad.
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Angeblicher Bauschutt aus dem Königsbad Foto: privat
Angeblicher Bauschutt aus dem Königsbad Foto: privat
Das Offene Podium im Jungen Theater Forchheim ist längst kein Geheimtipp mehr. Aber nicht nur die auftretenden Künstler sorgen oft für Begeisterung, die Ideen-Schmiede der Macher im Hintergrund scheint ebenso unerschöpflich und besticht meist durch bissige Satire mit Lokalkolorit.

Diesmal sammelte die "Soko" um Hubert Forscht (mit Markus Schmitt, Franz-Josef Amling, Rudi Neite und Wolfgang Badura) Spendengelder für fragwürdige Forchheimer Souvenirs. In kleinen Beuteln wurde angeblicher Bauschutt aus dem Forchheimer Königs-Bad angeboten.

Auf einem Etikett-Aufkleber der vermeintlich handverpackten Tütchen prangten neben dem Slogan "Original Königsbad" zudem das Logo und eine nachempfundene Prüfplakette.

Wie Forscht erklärte, sei die Benennung des "verfluchten Königsbades" die Idee der Stadt gewesen. Das Ganzjahresbad erhielt diesen Namen unglücklicherweise deshalb, weil im Mittelalter in Forchheim Könige gekrönt wurden, "obwohl diese", so Forscht ironisch, "alle schnell wieder weg waren".

Dieses Unglück verfolge das Königsbad demnach bis heute und zeige sich "mit Knochenbrüchen durch rutschige Fliesen ebenso wie durch den Wasserschwund der kaputten Duschen und Wasserleitungen". Die Bauschutt-Tütchen zugunsten des Jungen Theaters waren jedenfalls schnell vergriffen.

Übrigens: Das nächste Offene Podium im Jungen Theater findet am Samstag, 2. Dezember, ab 20 Uhr statt.
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