Pretzfeld

Solawi: Solidarische Landwirtschaft Ebermannstadt geht an den Start

Gemeinschaftlich Gemüse ernten und teilen: Im März will die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Ebermannstadt mit ihrem Gemüseanbau in Pretzfeld beginnen. Noch gibt es einige Herausforderungen zu meistern.
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Reinhard Friedrich, stellvertretender Kreisobmann, bewirtschaftet die Fläche der Solawi Ebermannstadt. Fotos: Franziska Rieger
Reinhard Friedrich, stellvertretender Kreisobmann, bewirtschaftet die Fläche der Solawi Ebermannstadt. Fotos: Franziska Rieger
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Neben Bamberg, Nürnberg und Erlangen gibt es nun auch im Landkreis Forchheim eine Solidarische Landwirtschaft: Die Solawi Ebermannstadt will den Stellenwert von saisonalem Gemüse in den Fokus rücken. Auf rund 9000 Quadratmetern baut der Verein auf einem Feld in der Pretzfelder Flur ab März regionale Gemüsesorten an.

Was genau Solawi ist, was die Ziele des Vereins sind und weshalb die Wasserentnahme zur Bewässerung des Feldes ein Zankapfel war, lesen Sie in einem ausführlichen inFranken-Plus Artikel auf www.infranken.de.

Termin Startschuss-Veranstaltung der Solawi Ebermannstadt am Sonntag, 26. Januar, um 19 Uhr im Gasthof Resengörg.

Konzept Solawi ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinschaftlich ihr eigenes Gemüse anbauen. Der Anbau soll überschaubar, ökologisch, fair und gemeinschaftlich organisiert werden. Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen Wirtschaftskreislauf, der von den Verbrauchern mit organisiert und finanziert wird.

Solidarische Landwirtschaft soll bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft erhalten, regionale Lebensmittel zur Verfügung stellen und einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum ermöglichen.

Fränkische Solawis gibt es in Franken bereits in: Bamberg, Schweinfurt, Kitzingen, Würzburg, Nürnberg und Eckersdorf (Kreis Bayreuth; Selbstversorgergemeinschaft Freigarten-Stein). In Gründung: In Ebermannstadt, Hirschaid-Strullendorf und Mainleus werden Mitglieder für eine Solawi gesucht.

Quelle: www.solidarische-landwirtschaft.orgfr

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