Kreis Forchheim
Fränkische-Schweiz-Marathon

Skater und Handbiker kommen auf ihre Kosten

Eine Rekordbeteiligung gab es am Sonntag beim Fränkische-Schweiz-Marathon mit 31 Handbikern. Elmar Sternath vom RSLC Holzkirchen stellte mit einer schnellen Zeit von 1:07:29 Stunden einen Streckenrekord auf. Der Österreicher verbesserte damit die Bestzeit von 2011 (1:09:42).
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Foto: Matthias Hoch
Foto: Matthias Hoch
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Ein ungewöhnliches Tandem gab es bei den Handbikern, deren Fahrzeug einem Liegerad ähnelt, welches durch die Arme angetrieben werden kann. So ist es auch querschnittsgelähmten Personen möglich, beispielsweise einen Marathon zu absolvieren. Der Forchheimer Christian Hübner und sein Freund Stefan Junker aus Sailauf bei Aschaffenburg, der vollblind und gleichzeitig querschnittsgelähmt ist, starteten außer Konkurrenz bei den Handbikern. Die beiden kamen in 1:39:58 im Ziel an. "Als mich Stefan fragte, ob ich nicht sein Auge beim Marathon sein wollte, überlegte ich nicht lange und sagte sofort ja", so Hübner.

Favoriten behaupten sich


Keine Überraschungen gab es bei den Speedskatern. Sowohl Katja Ulbrich vom GB Racing Team (1:20:14) als auch Stefan Rumpus von SSF Heilbronn (1:14:00) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten. Im Rahmen des Marathons wurden die Deutsche Inline-Skating-Meisterschaft für Blinde und Sehbehinderte, Bayerische Marathon-Meisterschaft im Inline-Speedskating, Bayern-Inline-Cup (BIC) und National-Handbike-Circuit (NHC) ausgetragen.

Bereits am Samstagmittag fanden der Bambini-Lauf über 500 Meter und der Schülerlauf über 1000 Meter sowie der 1/10-Marathon in Ebermannstadt statt. Für die inzwischen 13. Veranstaltung gab es von den Teilnehmern jede Menge Lob.


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