Hetzles
Gemeinderat

Sicheres Trinkwasser für Hetzles

Hetzles hat den Trinkwasser-Hochbehälter erweitert. Das kostet rund eine Dreiviertelmillion Euro und muss von den Verbrauchern über Benutzungsgebühren getragen werden.
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Die Technikausstattung der Trinkwasserversorgung Hetzles ist umfangreich. Foto: Karl Heinz Wirth
Die Technikausstattung der Trinkwasserversorgung Hetzles ist umfangreich. Foto: Karl Heinz Wirth

Der Gemeinderat Hetzles hatte im September 2015 beschlossen, den Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde zu erweitern. Die Erweiterung ist nun erfolgt und soll noch in diesem Jahr abgerechnet werden.

Die Gemeinde investierte in die Versorgungssicherheit circa 780.000 Euro. Nach den gesetzlichen Vorschriften muss die Gemeinde die Investitionskosten entweder durch die Erhebung von Beiträgen oder Gebühren auf die Grundstückseigentümer umlegen nach dem Prinzip der Kostendeckung. Dabei steht es im Ermessen der Gemeinde, die Wasserversorgung über Beiträge oder Benutzungsgebühren zu finanzieren.

Zwei Varianten

Hierzu diskutierten die Räte unterschiedliche Varianten, wobei die Variante Abrechnung über Verbesserungsbeiträge ausgeschlossen wurde. Das Gremium favorisierte die Variante, bei dem dem sozialen Aspekt einer gerechten Verteilung der Kosten Rechnung getragen werde. Mehrheitlich stimmten die Räte zu, die Kosten über die Benutzungsgebühren pro Kubikmeter Frischwasser (circa 1,30 Euro) zu finanzieren. Weiter wird eine jährliche Grundgebühr in Höhe von 36 Euro erhoben.

Auch mit der Glasfaserschließung für das Rathaus Hetzles befassten sich die Gemeinderäte. Grundlage ist die GWLAN- Richtlinie, die um die Erschließung der Rathäuser mit Glasfaser erweitert wurde.

Für die Leitungsverlegung soll ein externes Büro den Markt erkunden, um Bundesmittel zur Gigabit-Gesellschaft gefördert zu bekommen. Die Verwaltung müsse hierfür nur einen Änderungsbescheid mit Hinzunahme der Beratungsleistung beantragen, teilte Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH) mit. Die Förderung des Ausbaus würde dann wie bei der Grundschule zu gleichen Voraussetzungen über die GWLAN-Richtlinie erfolgen. Das Gremium beschloss einstimmig, das gemeindliche Rathaus mit Glasfaser zu erschließen, sollten die Kosten der Erschließung förderfähig sein. Eine erneute Beschlussfassung erfolgt, sobald eine Kostenschätzung vorliegt.

Antrag abgelehnt und zugestimmt

Der Antrag der Montessori-Schule Erlangen auf Bezuschussung auswärtiger Schüler für das Schuljahr 2019/20 wurde von den Räten abgelehnt. Einstimmig beschlossen die Räte, dem SV Hetzles für die Jugendarbeit einen Zuschuss in Höhe von 3500 Euro zu gewähren. Ebenfalls stimmten die Räte dem Antrag der Vergnügungsbetriebe Paulus auf Zulassung zur Kirchweih 2020 in Hetzles zu.

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