Affalterthal

Seit 125 Jahren ist die Freiwillige Feuerwehr Affalterthal aktiv

"Affalterthal und die Feuerwehr gehören zusammen. Die Feuerwehr ist für das Dorf da und das Dorf ist für die Feuerwehr da", sagte Bürgermeister Förtsch bei der 125-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Affalterthal.
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Bei herrlichem Sonnenschein feierten die Affalterthaler ihre Freiwillige Feuerwehr. Foto: Petra Malbrich
Bei herrlichem Sonnenschein feierten die Affalterthaler ihre Freiwillige Feuerwehr. Foto: Petra Malbrich
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Weil Symbole für die Vielfalt eines Anlasses stehen, hat die Freiwillige Feuerwehr in Affalterthal mit ihrer 125-Jahr-Feier viele Gefühle angesprochen: Fähnchen in den vielen Blumenkübeln stellten die Festlichkeit heraus. Ein "Herzlich willkommen", lud die Gäste in das feierlich geschmückte Dorf, die Posaunen des Chors unter Leitung von Simon Gemählich jubilierten und lockten die Besucher in den Dankgottesdienst und hoben zugleich den besonderen Anlass hervor: den Stolz eines Dorfes auf ihre ehrenamtlichen Feuerwehrleute. "Wir sind stolz auf unsere Feuerwehr. Unsere Feuerwehrleute riskieren freiwillig ihr Leben und ihre Gesundheit, um anderen zu helfen", betonte Bürgermeister Stefan Förtsch.

Vorbild für Zusammenhalt

Die Feuerwehr vermittle auch soziale Werte, so Förtsch. Etwa die Zusammengehörigkeit: "Affalterthal und die Feuerwehr gehören zusammen.
Die Feuerwehr ist für das Dorf da und das Dorf ist für die Feuerwehr da", sagte Förtsch, der als Symbol dieses Zusammenhalts ein Fahnenband schenkte. Das wurde gleich an die Fahne gehängt.
Den Zusammenhalt spürten die Wehrleute schon bei den Festvorbereitungen deutlich: In diesen Wochen renovierten sie unter anderem das Gerätehaus. Es kamen selbst Leute aus dem Dorf und boten ihre Hilfe an, die nicht bei der Wehr sind. "Dafür möchten wir nochmal allen Danke sagen", betonte Kommandant Siegfried Dietel.

Doch auch um den Fuhrpark zu erweitern, legten die Dorfvereine zusammen und überreichten eine Geldspende.
Im Lauf des Jahres hatte die Feuerwehr Affalterthal ihren Fuhrpark erneuert: Für den Mannschaftstrans portwagen wurde ein Spendenaufruf gestartet und ein Anhänger beschafft. Den konnte die Wehr mit dem Geldgeschenk zum Geburtstag von Schützenverein, Heimatverein und Soldatenkameradschaft kaufen. Das alte Fahrzeug wurde verkauft und vom Erlös ein gebrauchtes gekauft: Ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12. Das Besondere an diesem Fahrzeug ist sein 1600-Liter-Wassertank. Atemschutz, Allrad und ein Lichtmasten gehören ebenfalls zur Ausstattung des alten neuen Feuerwehrautos.

Als Überraschungsgast kam MdL Michael Hofmann. Seine Hochachtung vor den Geehrten drückte auch Landrat Hermann Ulm aus: 125 Jahre bedeute über Generationen hinweg eine Arbeit füreinander, für das Dorf, für die Gemeinschaft, betont er: "Es ist ein hohes Gut, auf das die Gemeinden stolz sein können."

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