Gegen 2 Uhr früh am Montag erfolgte die Alarmierung der Forchheimer Feuerwehr zu einem Wasserrohrbruch in die Steinbühlstraße. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich die Alarmmeldung: Große Mengen Wasser unterspülten und überfluteten die Steinbühlstraße. Nach einer ersten Sicherung sowie Sperrung der Steinbühlstraße stellten die Einsatzkräfte weiterhin fest, dass ein ortsansässiges Entsorgungsunternehmen unmittelbar von den Wassermassen betroffen war. Teile des Firmengeländes standen laut Bericht der Feuerwehr bis zu 20 Zentimeter unter Wasser, weiterhin der Keller eines Werkstattgebäudes bis zu 30 Zentimeter.

Nachalarmierung

Da bereits zu diesem Zeitpunkt ein längerer Einsatz absehbar war, erfolgte die Nachalarmierung des Bereitschaftspersonals mit weiteren Ausrüstungsgegenständen. Durch den Einsatz von zwei Chiemsee-Pumpen konnte das Wasser abgepumpt werden. Weiterhin erfolgte die Ausleuchtung der Einsatzstelle, parallel dazu unterstützten die Kräfte der Feuerwehr Forchheim die Stadtwerke mit dem Ausleuchten der Reparaturarbeiten.

Alle eingesetzten Maßnahmen wurden eng mit der Firmenleitung abgestimmt und führten dazu, dass nahezu ungehindert der Betrieb am Morgen aufgenommen werden konnte. Für die Forchheimer Kräfte war der Einsatz mit dem Herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus gegen 7 Uhr beendet.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Insgesamt befanden sich zwölf Einsatzkräfte der Forchheimer Wehr mit vier Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Weiterhin waren die Polizei sowie die Stadtwerke vor Ort.