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Regensberg
Vernissage

Reiseerlebnisse auf Aquarell

Die letzte Ausstellung der Reihe "Kunst und Genuss" wurde auf dem Berggasthof in Regensberg eröffnet.
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Günther Spath vor dem Gemälde "Vater und Sohn" Foto: Franz Galster
Günther Spath vor dem Gemälde "Vater und Sohn" Foto: Franz Galster
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Zur abschließenden Vernissage der Reihe "Kunst und Genuss" im 16. Jahr begrüßte Gastgeber Georg Hötzelein auf seinem Berggasthof zahlreiche Gäste. "Schön, dass Ihr den steilen Weg nach Regensberg gefunden habt", meinte er.

Sein besonderer Gruß galt dem ausstellenden Künstler Günther Spath, sowie den maßgeblich Verantwortlichen für die Veranstaltungsreihe Volker Hahn, Tanja Engelke und Kurt Neubauer. Sie böten ein Geschenk für Gaumen, Augen und Ohren. Dabei waren auch Helmut Pfefferle, Vorsitzender des Tourismusvereins Rund ums Walberla, unter dessen Schirm die Veranstaltung entstand, sowie Eberhard Hofmann, der über viele Jahre für die Bereitstellung der Musikgruppen sorgte

Anheimelnder Gastraum

Bürgermeister Ochs vermutete in seinem Willkommensgruß, stellvertretend für alle beteiligten Gemeinden, dass die meisten Besucher wohl nicht die 200 Stufen von Weingarts heraufgestiegen sind, was sehr sportlich gewesen wäre, sondern die neu geteerte Straße motorisiert benutzten. Man befinde sich hier an einem hohen Punkt, wo alle Ortsteile der Gemeinde Kunreuth zu sehen sind.

Ein anheimelnd gestalteter Gastraum mit der "Plecher Stubenmusik", zusammengesetzt aus vier Zitherspieler und zwei Gitarren, boten ein stimmungsvolles Ambiente in entspannter Atmosphäre. Den Flur im Gasthof zieren Aquarellarbeiten des aus Oberasbach stammenden freischaffenden Künstlers Günther Spath. Er ist Mitglied der Deutschen Aquarellgesellschaft, des Kunstvereins Erlangen und arbeitet mit bei KUM, Kulturmacher im Landkreis Fürth.

"Kreativ zu sein ist für mich ein wunderbares Erlebnis beim Malen, ein schöpferischer Prozess", sagt Spath. Seine gezeigten Werke entstehen oft aus spontanem Erleben auf Reisen. Das zeigen Werke wie "Vater und Sohn", zwei Esel, oder Femme Fatale. Er lässt sich inspirieren in der unmittelbaren Umgebung mit Werken wie "Unten am Fluss", gemalt an der Rednitz bei Oberasbach.

Tanja Engelke ging auf die Faszination Aquarell ein mit den vielen Darstellungsmöglichkeiten wie Blumen, Landschaft oder Standansichten. Wind und Wetter beeinflussten die Arbeit, Licht und Schatten werden eingefangen. Der Künstler, der schon als Kind gemalt habe, male ohne Vorzeichnung auf das Papier.

Kurt Neubauer dankte dem Tourismusverein für die Unterstützung. Insgesamt gehe die Ausstellungsreihe nur mit starken Partnern, bei guter Stimmung und mit engagierten Wirten und Sponsoren. Ein Kunstpreis mache die Ausstellungen auch attraktiv für die Künstler.

Der Hauptsponsor, die Volksbank Forchheim, steht für den ersten Preis mit 1500 Euro, Landrat Hermann Ulm gibt für den zweiten Preis 1000 Euro. Die fünf beteiligten Gemeinden Kunreuth, Leutenbach, Pinzberg, Wiesenthau und Kirchehrenbach spendieren seit den dritten Preis mit 500 Euro.

Ein Willkommen im Fränkischen Genießerland entbot Helmut Pfefferle. Es sei ein Land der Kirschen, Osterbrunnen, Kerwa, Brennereitage oder eben Kunst & Genuss, wie Pfefferle aufführte, was offensichtlich nicht immer von den Einheimischen so erkannt werde.

Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz. An acht Stationen haben neun Künstler in September und Oktober ihre Vernissage eröffnet. Die Kunstwerke sind in der Regel bis Ende des Jahres zu bewundern und zu erwerben.

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