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Kunreuth/Gosberg
Einweihung

Radler testen Weg von Kunreuth nach Gosberg

Eine bunte Schar aus Kunreuth und Pinzberg hat sich am Wochenende per Fahrrad von Kunreuth nach Gosberg auf den Weg gemacht: Nachdem der Fuß- und Radweg offiziell seiner Bestimmung übergeben worden war, testeten die Radler die neue Strecke.
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Die Jüngsten, Paul Bernard sowie Anna und Michael Vollrath testen die Strecke mit den Erwachsenen. Rechts im Bild: Vater Dietmar Vollrath (weißes Hemd), Gemeinderat in Kunreuth. Foto: Galster
Die Jüngsten, Paul Bernard sowie Anna und Michael Vollrath testen die Strecke mit den Erwachsenen. Rechts im Bild: Vater Dietmar Vollrath (weißes Hemd), Gemeinderat in Kunreuth. Foto: Galster
Unter ihnen Landrat Reinhardt Glauber (FW) und die Bürgermeister von Kunreuth und Pinzberg. "Über Jahrzehnte haben wir ihn herbeigesehnt, gut zwei Jahre hat es dann gedauert, jetzt ist es endlich soweit", freute sich Hermann Ulm, Gemeindeoberhaupt aus Kunreuth.

Das Projekt gliedert sich in zwei Abschnitte. Zunächst vergab Pinzberg 2009 die Strecke Gosberg - Dobenreuth an die Firma Höllein. Anfang 2010 stimmte dann Pinzberg nach zähem Ringen der Weiterführung nach Kunreuth zu. "Ein Beispiel, wie interkommunale Zusammenarbeit gelebt werden kann", dankte Ulm seinen Nachbarn. In Kunreuth ging es aufgrund des neuen staatlichen Förderprogramms mit den Entscheidungen ganz schnell. In wenigen Wochen mussten bis März 2010 alle Planungen abgewickelt werden.


Wunsch der Kinder und Bürger erfüllt



"Mit dem Radweg sind wir dem Wunsche der Bürger und Kinder nachgekommen, es ist eine gelungene Maßnahme", meinte Bürgermeister Reinhard Seeber. Gerade die "Autobahn Kunreuth-Dobenreuth" sei wegen der Raser "extrem gefährlich". Außerdem entlaste das Fahrraddie Umwelt und diene der Gesundheit. Rund 400.000 Euro koste die Strecke Gosberg-Dobenreuth. 75 Prozent fließen dazu aus Fördermitteln. Die weitere Strecke nach Kunreuth wird nochmals rund 390.000 Euro verschlingen.

"Es wächst zusammen, was zusammengehört, dazu brauchen wir solche Bürgermeister", sagte FW-Landtagsabgeordneter und Dritter Bürgermeister Thorsten Glauber. Er würdigte die Tatsache, dass die Projekte parteiübergreifend unterstützt wurden. Das treffe sowohl auf den Lückenschluss des Radwegs zu, als auch auf das Zusammenwirken der beiden beteiligten Gemeinden, die in der VG Gosberg eine Einheit bilden.

Die Pfarrer Jochen Müller und Michael Gehret erteilten der Strecke den ökumenischen Segen. Der Kunreuther Posaunenchor unter Leitung von Romy Wagner umrahmte den Festakt musikalisch, passend dazu das Frankenlied. Schließlich durchtrennten die Bürgermeister Ulm und Seeber das rote Band - die Strecke war somit offiziell freigegeben.
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