Vermutlich aus Unachtsamkeit ist am Samstagvormittag in Forchheim ein 61-jähriger Peugeot-Fahrer einer 40-jährigen Renault-Fahrerin, die mit ihren beiden zwölf- und 15-jährigen Söhnen an der Kreuzung Franz-Josef-Strauß-Straße/Äußere Nürnberger Straße verkehrsbedingt bei Rotlicht wartete, nahezu ungebremst ins Heck gefahren.

Alle Insassen der involvierten Fahrzeuge wurden leicht verletzt und wurden vom Bayerischen Roten Kreuz ins Klinikum Forchheim gebracht. An beiden Autos entstand Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Aufräum- und Reinigungsarbeiten durch die Feuerwehr musste der rechte Fahrstreifen in Richtung Hausener Kreisel kurzfristig gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird von der Polizei Forchheim auf 20 000 Euro geschätzt.

Zu dem Auffahrunfall im Forchheimer Süden war die Feuerwehr Forchheim laut ihrem Bericht gegen 10 Uhr alarmiert worden. Bereits bei der Alarmierung wies die Integrierte Leitstelle auf die Beteiligung eines Fahrzeugs mit Hybridantrieb hin.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs wurden die Personen bereits rettungsdienstlich versorgt. Somit übernahm die Feuerwehr Forchheim die Verkehrsabsicherung sowie das Abbinden von austretenden Betriebsstoffen. Obwohl bei der Überprüfung des Hybridfahrzeugs keine sichtbaren Beschädigungen der stromführenden Teile aufgefallen waren, wurde aus Sicherheitsgründen der Trennschalter der Hochvoltbatterie ausgelöst. Hierbei konnten die Feuerwehrleute die in dieser Woche abgehaltenen Fortbildungsveranstaltungen zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben direkt anwenden.

Nachdem der Abschleppdienst eingetroffen war, konnten die Fahrzeuge der FFW Forchheim nach einer Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen. Neben elf Aktiven und drei Fahrzeugen der Feuerwehr Forchheim waren der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.