Kersbach
Mobilität

Pendlerparkplatz offiziell eröffnet

Mit einem Kostenaufwand von 900 000 Euro schufen Stadt und Landkreis am Bahnhof Kersbach 109 Stellplätze für Autos - auch auch an Fahrräder wurde gedacht.
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Das gelb-rote Band ist durchschnitten, der Pendlerparkplatz Kersbach offiziell eröffnet. Fotos: Josef Hofbauer
Das gelb-rote Band ist durchschnitten, der Pendlerparkplatz Kersbach offiziell eröffnet. Fotos: Josef Hofbauer
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"Hand in Hand haben die Stadt Forchheim und der Landkreis Forchheim eine wichtige Aufgabe für ihre Bürgern erledigt", erklärte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) bei der offiziellen Inbetriebnahme des Pendlerparkplatzes "Bahnhof" in Kersbach. Im Beisein von Landrat Hermann Ulm (CSU)erklärte Kirschstein: Dieses Projekt ist viel mehr!" Es sei hier gelungen, den schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr nahtlos und barrierefrei anzubinden.

Insgesamt 109 Stellplätze

Insgesamt wurden 109 Stellplätze am Kersbacher Bahnhof geschaffen, davon drei Behindertenparkplätze in nächster Nähe zur barrierefreien Bushaltestelle der Linie 216 und zwei Parkplätze für E-Fahrzeuge, die die Stadtwerke Forchheim entsprechend ausgerüstet haben.

Für Radler wurden 80 Fahrradstellplätze angelegt - eine Ladestation für E-Bikes ist in Planung. Die Verbesserung der Fußwege zum Bahnhof ist in Arbeit, ein Buswartehäuschen wird ebenso geplant, wie eine Überdachung für die Fahrradparkplätze.

Mit Fördermitteln der Regierung von Oberfranken (rund 735 000 Euro) und dem Zuschuss des Landkreises von 150 000 Euro wurde die Erschließung des Parkplatzes und des Gewerbegebietes mit Gesamtkosten von rund 900 000 Euro finanziert. Kirschstein bedankte sich daher beim Landkreis, der Regierung, dem staatlichen Bauamt, den Firmen, der Bürgerinitiative "Lebenswertes Kersbach" und den Mitarbeitern des Stadtbauamtes, die unter Federführung von Tiefbau-Amtsleiter Werner Schaup das Projekt verwirklichten.

Landrat Ulm nannte das Forchheimer Maßnahmenpaket einer komfortablen und barrierefreien Erschließung "ein sinnvolles Konzept, um Menschen zum Öffentlichen Personennahverkehr zu bringen". Dieser hochwertige Ausbau des zentralen Knotenpunktes des ÖPNV setze die Reihe der Investitionen des Landkreises fort und sei auch als Vorbild für andere Landkreise zu empfehlen.

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