Neunkirchen
Ortsbeschreibung

Neunkirchen am Brand: So ist das Leben im Ort

Neunkirchen am Brand ist die größte Gemeinde im Landkreis Forchheim. Der Markt wird von den beiden Bergen Lindelberg und Hetzlas überragt.
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Blick auf Neunkirchen. Foto: inFrankenPix-Nutzer "daysofrain-52158"
Blick auf Neunkirchen. Foto: inFrankenPix-Nutzer "daysofrain-52158"
Als größte Gemeinde im Landkreis Forchheim beheimatet Neunkirchen am Brand etwa 8000 Einwohner. Rund um den Hetzlasberg gab es schon in der Zeit von 1000 bis 500 vor Christus erste Siedlungen, wie Funde aus dieser Zeit nahelegen. Der Markt wird von den beiden Bergen Lindelberg und Hetzlas überragt, die von Erlangen aus gesehen das Tor zur Fränkischen Schweiz bilden.


Leben im Ort

Neunkirchen am Brand liegt verkehrsgünstig zwischen Erlangen und Forchheim und verfügt sowohl über eine gute Anbindung zu den umliegenden Straßen als auch einen regen Busverkehr nach Erlangen. Den Bedürfnissen junger Familien wird durch eine Grundschule mit Turnhalle, eine Hauptschule mit oftmals für Veranstaltungen genutzter Dreifachturnhalle und drei Kindergärten entsprochen. Für die ältere Generation sorgt ein Altenpflegeheim.

Die Marktbücherei versorgt die Bücherfreunde des Ortes mit spannendem, romantischem und informativem Lesestoff. Zwei Gewerbegebiete und eine Vielzahl an Gewerbebetrieben schaffen Arbeitsplätze für alle, die nicht in Erlangen oder Forchheim arbeiten. In ihrer Freizeit steht den Neunkirchnern ein breit gefächertes Angebot an Aktivitäten zur Verfügung.

Wenn es heiß ist, kann das örtliche Freibad zum Zwecke der Abkühlung und Erfrischung, zum Schwimmen und Planschen genutzt werden. Sommers wie winters stehen die Tennisanlage mit angeschlossener Halle, die Fußballplätze, die gut ausgebauten Wander- und Radwege und der Segelflugplatz zur Verfügung. Im Winter kann an den Hängen oberhalb des Ortes sogar Ski gefahren und gerodelt werden.


Sehenswertes

Der Ortskern begeistert seine Gäste mit traditionell fränkischen Fachwerkhäusern und gut erhaltenen Teilen der Stadtmauer mit vier Torhäusern. Höhepunkt des Marktes ist die eindrucksvolle Pfarrkirche St. Michael. Das gotische Gebäude hat seine Wurzeln im vierzehnten Jahrundert und diente einst als Chorherrenstift der Augustiner und verhalf der Gemeinde Neunkirchen am Brand zu Wohlstand. cEin Höhepunkt des architektonisch ansprechenden Gebäudes sind gotische Steinfiguren aus dem Jahre 1360.

Neben dem Sakralbau und den zahlreichen Relikten des mittelalterlichen Lebens im Ort gibt es ein Felix-Müller-Museum. Der aus Augsburg stammende Expressionist war zu Lebzeiten der wohl berühmteste Einwohner des Ortes. Dem Künstler und seinen Werken ist das Museum gewidmet, das vor allem den großzügigen Gaben seiner Witwe zu verdanken ist. Gertrud Müller stellte dem Museum den künstlerischen Nachlass ihres Mannes und finanzielle Hilfe zur Verfügung. Ein Fundus an Grafiken, Gemälden, Skulpturen sowie Briefen lädt den Besucher zum Stöbern ein.

Weiterhin sehenswert sind die zum Profanbau umfunktionierte ehemalige Katharinenkapelle, die heutzutage als Kulturraum genutzt wird, das barocke Rathaus und die zum heutigen Rathaus umgebaute Klosterschule.

von Vanessa Höfner
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