Weilersbach
Bauvorhaben

Neues Musikerheim in Weilersbach wird neben Tennisplätzen entstehen

Der Neubau eines Musikerheims in Weilersbach ist beschlossene Sache. Das Gebäude soll unterhalb der Tennisplätze entstehen. Der Sportverein gibt einen Trainingsplatz ab.
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Auf dem Grundstück  unterhalb der Tennisplätze vor dem kleinen Abhang soll das Musikerheim gebaut werden. Das Areal liegt zwischen den  beiden Zäunen. Foto: Heidi Amon
Auf dem Grundstück unterhalb der Tennisplätze vor dem kleinen Abhang soll das Musikerheim gebaut werden. Das Areal liegt zwischen den beiden Zäunen. Foto: Heidi Amon
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Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Weilersbach stand der "Neubau eines Vereinsheimes". Schon seit längerer Zeit ist dies ein Thema bei den Musikern. Die Räumlichkeiten für Unterricht und Proben sind für die Musiker zu klein geworden. Auch muss stets an sechs verschiedenen Orten geprobt werden, was mit einem großen Aufwand verbunden ist. Eine Realisierung des Vorhabens wurde bereits im letzten Jahr beschlossen. Nun nimmt es immer konkretere Formen an. Der Vorsitzende Stefan Roppelt und seine Mannschaft erhielten von der Versammlung im Vereinslokal Gasthaus Hubert/Reichelt grünes Licht, die neue Heimat der Musikanten auf den Weg zu bringen. Ausführlich erläuterte Roppelt den aktuellen Stand des Projekts, bereichert mit Lichtbildern. Geplant ist ein 28 Meter mal elf Meter großes ebenerdiges Gebäude in Holzrahmenbauweise. Der Bau enthält Proben- und Unterrichtsräume, einen Archivraum, einen Lager- und Tontechnikraum sowie zwei Toiletten. Der Standort soll direkt neben dem Sportgelände des SV Gloria in westlicher Richtung sein. Das Flurstück liegt unterhalb der Tennisplätze und wurde bisher als Trainingsplatz der Sportler genutzt. Zum nächsten Grundstück, dem Auerbergwald, ist eine Baumfallgrenze von 25 Metern Abstand einzuhalten.

Finanzierung steht

Es gibt zwar noch einige Gespräche zu führen, doch Planung und Finanzierung stehen. Die Fläche gehört der Gemeinde. Für das Musikervorhaben hat der SV Gloria das Areal freigegeben. Nach Aussage von Vizebürgermeister Marco Friepes (CSU/AB) wird nach Abschluss aller formalen Angelegenheiten mit dem Musikverein ein Erbbaurechtsvertrag geschlossen. Insgesamt 384.050 Euro sind als Kosten angesetzt.

Und so sieht der ins Auge gefasste Finanzierungsplan aus: 40.000 Euro sind an Eigenkapital vorhanden. 49.900 Euro beträgt der Zuschuss aus dem Kulturfonds Bayern. Der Rest soll durch Eigenleistungen (40.000 Euro), Spenden (40.000 Euro), Vorsteuerabzug (43.500 Euro) und Fremdkapital, sprich Darlehen (170.650 Euro), erfolgen. Zur Finanzierung des Bauvorhabens beschloss die Versammlung die Aufnahme eines Darlehens von maximal 200.000 Euro. Wie Roppelt weiter berichtete, habe man sich für die Holzrahmenbauweise deshalb entschieden, weil ein gemauertes Gebäude in Eigenleistung nicht machbar wäre. Den Musikern steht jedenfalls ein stattliches Projekt bevor. Vorsitzender Roppelt und sein Team sind jedoch zuversichtlich, dass sie mit allem klarkommen, es eine gute Zusammenarbeit geben werde und dass Mitglieder da sein werden, die das Projekt unterstützen und ehrenamtlich mithelfen, die neue Musikerheimat fertigzustellen. Mit deren Bau soll im Frühjahr 2020 begonnen werden.

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