Behringersmühle
Museumsbahn

Mit der Dampfbahn Fränkische Schweiz zum historischen Lagerhaus

Das historische Lagerhaus am Bahnhof Behringersmühle ist am "Tag des offenen Denkmals" am 9. September zugänglich.
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Der historische Getreidespeicher in Behringersmühle Foto: Martin  Kopp
Der historische Getreidespeicher in Behringersmühle Foto: Martin Kopp
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"Entdecken, was uns verbindet" lautet das Motto zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September. Ein passenderes Motto kann es für eine Museumsbahn gar nicht geben, noch dazu im Jubiläumsjahr der bundesweiten Veranstaltung. Daher beteiligt sich die Dampfbahn Fränkische Schweiz erstmals daran, zumal die 16 Kilometer lange Strecke und die meisten daran gelegenen Bahngebäude seit vergangenem Jahr unter Denkmalschutz stehen. Die historischen Züge der Museumsbahn im Wiesenttal fahren ab Ebermannstadt um 10 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr; ab Behringersmühle um 11 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr. Davon werden die die ersten beiden Zugpaare von einer Dampflok und der jeweils letzte Zug von einer historischen Diesellok bespannt.

Besichtigung des Getreidespeichers

Am Bahnhof Behringersmühle kann der 1938 gebaute Getreidespeicher, der sonst nicht zugänglich ist, kostenlos besichtigt werden. Er steht als Teil des Ensembles des Endbahnhofs der Museumsbahn seit Herbst 2017 unter Denkmalschutz. Eindrucksvoll ist die historische Technik, mit der das Getreide bis in die 1990er Jahre hinein in das Obergeschoss des Lagerhauses transportiert und auf die verschiedenen Kojen verteilt wurde. Mit Georg Schatz steht der ehemalige Leiter der Baywa in Behringersmühle zur Verfügung, um die Technik und die Arbeitsabläufe authentisch zu erklären. Führungen finden jeweils zur vollen Stunde von 10 bis 16 Uhr statt. Ferner wird am Bahnhof für einen kleinen Imbiss sowie für Informationen rund um die Museumsbahn gesorgt sein. Geöffnete Hallentore werden auch einen Blick auf zwei in Behringersmühle abgestellte und sonst nicht zugängliche Lokomotiven der Museumsbahn ermöglichen: die 1923 von Hanomag für das Nürnberger Gaswerk gebaute Dampflok 1 und eine 1942 von Schwartzkopff in Berlin gebaute weitere Diesellok der Baureihe V 36.

Sehenswerte Bahnbrücke

Informationen gibt es auch zu der bereits seit 1986 als Denkmal eingestuften Hindenburg-Brücke der Museumsstrecke, die erst 1930 erbaut wurde. Damals wurde sogar der Flusslauf der Wiesent verlegt, die nun zwischen den aufgrund ihrer Bauform auch als "Bierfässern" benannten Pfeilern verläuft. Zu Fuß ist das sehenswerte Bauwerk in gut zehn Minuten vom Endbahnhof aus zu erreichen.


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