Aufseß
Landwirtschaft

Maschinenring Fränkische Schweiz eröffnet neue Geschäftsstelle in Aufseß

Arbeitsplätze für die Zukunft und Potenzial für weitere Entwicklungen, das erhofft sich der Maschinenring Fränkische Schweiz mit der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle in Aufseß.
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Im Gebäude der ehemaligen Raiffeisenfiliale hat der Maschinenring Fränkische Schweiz sein neues Zuhause gefunden. Foto: Stephan Herbert Fuchs
Im Gebäude der ehemaligen Raiffeisenfiliale hat der Maschinenring Fränkische Schweiz sein neues Zuhause gefunden. Foto: Stephan Herbert Fuchs
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Für die Verantwortlichen des Maschinen- und Betriebshilfsrings (MR) Fränkische Schweiz ist es ein Meilenstein: der Umzug von den bisherigen engen und verwinkelten Räumlichkeiten in Heiligenstadt in das großzügige Raiffeisengebäude in Aufseß und damit auch der Umzug vom Landkreis Bamberg in den Landkreis Bayreuth. "Die Lage ist gut, der Umgriff ansprechend, die Raummöglichkeiten sind optimal und der Preis ist auch in Ordnung", sagte der Vorsitzende Bernhard Hack bei der Einweihung der neuen Räume in der Raiffeisenstraße 110. Es gibt ausreichend Parkplätze vor der Tür. Der Eingang ist ab sofort behindertengerecht gestaltet.

Vormals Bankfiliale

In den hellen, modernen und abgeschlossenen Büros ist der Datenschutz überall gewährleistet. Sogar ein eigener Besprechungsraum gehört zu den Räumen, in denen zuvor die Raiffeisenbank Hollfeld-Waischenfeld-Aufseß, die nach dem Zusammenschluss mit Heiligenstadt Raiffeisenbank Fränkische Schweiz heißt, ihre Geschäftsstelle hatte. Lediglich Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker im Eingangsbereich erinnern noch an die Vergangenheit des zuletzt leer stehenden Gebäudes als Bankfiliale.

Vom Umzug sollen vor allem auch die Mitarbeiter profitieren: "Wir haben damit Arbeitsplätze für die Zukunft geschaffen", meinte der Vorsitzende. Er sieht noch viel Potenzial für die weitere Entwicklung des Maschinenrings: "Wir sind jetzt für die Zukunft bestens gerüstet."

Kirchlicher Segen

Zur feierlichen Einweihung gehörte die kirchliche Segnung durch den evangelischen Dekan Günther Werner und den katholischen Pfarrer Bernhard Simon aus Hollfeld, die von der Blaskapelle Hochstahl begleitet wurde. Ehrenvorsitzender Michael Schatz, der den Verantwortlichen ein aufwendig gestaltetes Kreuz für die neuen Geschäftsräume überreichte, sprach von einer richtigen und mutigen Entscheidung im Sinne der Landwirtschaft. "Wir müssen auf die Menschen zugehen und sie über die Landwirtschaft aufklären", ermahnte er alle Entscheidungsträger. Landwirtschaft sei etwas Komplexes, das man nicht in einem Satz erklären könne. Weitere gute Wünsche überbrachten während der Feierstunde Bürgermeister Ludwig Bäuerlein (CSU/UW), Hausherr Peter Lang von der Raiffeisenbank und Andreas Hofmann vom Dachverband, dem Kuratorium Bayerischer Maschinenringe.

Spektrum präsentiert

Der Maschinenring nutzte die Einweihung auch dazu, um das gesamte Spektrum seines Angebots in Form einer Ausstellung zu präsentieren. Informationen, teilweise mit praktischen Vorführungen, gab es unter anderem über die verschiedenen Dienstleistungsangebote der Maschinenringorganisation wie Klauenpflege, Bekämpfung von Unkraut und Eichenprozessionsspinnernestern mit Heißwasser, Baum- und Grundstückspflege sowie die Personaldienste. Aber auch Angebote für den Landwirt vom Hobby bis zum Vollerwerb mit Maschinenausstellung wurden präsentiert, genauso wie von Partnern aus dem Bereich der Landwirtschaft wie etwa der Berufsgenossenschaft.

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