Neunkirchen am Brand
Konzert

Maestro Georg Maderer gibt den Takt vor

Dirigent Georg Maderer hat das Neunkirchner Blasorchester zu einem der besten in Deutschland geformt. Wer jetzt dessen Konzert besucht hat, kann das nur bestätigen.
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Dirigent Georg Maderer leitet die Mitglieder des Symphonischen Blasmusikorchesters an. Fotos: fra-press
Dirigent Georg Maderer leitet die Mitglieder des Symphonischen Blasmusikorchesters an. Fotos: fra-press
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Die Jahresabschlusskonzerte der Jugend- und Trachtenkapelle in der Festhalle der Grundschule Neunkirchen festigten den Ruf der Kapelle als kultureller Publikumsmagnet in der Region Forchheim. Beide Konzerte waren ausverkauft.
Von Pfarrer Herbert Kolb einmal mehr mit viel Fachwissen und und so manchem Bonmot durch das Programm geführt, war vom klingenden Nachwuchs zunächst "Fiskinatura" und "Cloud(iu)s" vom 28-jährigen Musikpädagogen und Komponisten für Blasmusik, Thiemo Kraas, zu hören. Gefolgt wurde das von "Cabo Verde" (Markus Götz), "Jesus, berühre mich" (Kurt Gäble) und "Little Pony's Christmas Song" (Pascal Devroye), um schließlich nach dem Stück "Ich steh' an deiner Krippe hier" von Johann Sebastian Bach und einer vom begeisterten Publikum geforderten Zugabe in die Pause zu gehen.

Musikalischer Höhenflug

Das Symphonische Blasorchester zählt zu
den anspruchsvollsten und am meisten ausgezeichneten Klangkörpern der Blasmusik in Deutschland. Unter der Stabführung von Georg Maderer, der das Orchester nunmehr schon seit Jahrzehnten von einem musikalischen Höhenflug zun nächsten führt, ging es mit der "Oxford Intrada" (Jan de Haan) und dem "Arcus" (Thiemo Kraas) weiter, um dann gleich noch die 1977 von den Bee Gees veröffentlichte Pop-Ballade "How Deep Is Your Love" erklingen zu lassen.
Einen besonderen Leckerbissen präsentierten die Symphonischen Blasmusiker danach mit der "Traum-Maschine" von Thiemo Kraas.
Sie profitierte in ihrer Inszenierung vom harmonischen Miteinander des Erzählers Herbert Kolb, der die zwölf textlichen Skizzen wie die Burgfanfare, der schwarze Ritter die Prinzessin oder auch die Tafelrunde - "Je ne fuis jamais si aise (Jannequin) - geradezu lebendig werden ließ, und den Klangpassagen des Dirigenten Georg Maderer und seinem Orchester. Mit dem "Prelude und Polonaise" und "Hallelujah" endete schließlich ein eindrucksvolles Jahresabsch
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