Leutenbach

Leutenbach feiert Weihnachten: So besinnlich war die leuchtende Christmette in der St.-Moritz-Kapelle

Oberhalb von Leutenbach feierten die Gläubigen in dem Kirchlein St. Moritz die Christmette. Lichter, Fackeln und Kerzen rückte der Pfarrer heuer in den Mittelpunkt.
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"Er ist das Licht, vergiss es ja nicht", betonte der Gößweinsteiner Pfarrer Herbert Hautmann. Foto: Franz Galster
"Er ist das Licht, vergiss es ja nicht", betonte der Gößweinsteiner Pfarrer Herbert Hautmann. Foto: Franz Galster
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Ganz weit vom üblichen geschäftlichen Treiben weg konnten sich die Besucher der Mitternachtsmesse auf St. Moritz oberhalb Leutenbachs in stiller Natur fühlen. Auf ein winterliches Kleid, wie es die Jahreszeit bieten könnte, mussten die Liebhaber der Stille verzichten. Dennoch wartete auf die Besucher mit auf der Umfassungsmauer des Kirchleins aufgestellten Lichtern eine romantische Atmosphäre, die in ihrer Schlichtheit im Inneren des Gotteshauses noch vertieft wurde.

Gemeinsam an Heiligabend feiern

Wie so oft in den zurückliegenden Jahren zelebrierte Pfarrer Herbert Hautmann aus Gößweinstein die Christmette. "Schön, dass wir in der kleinen Kirche miteinander die Christmette feiern dürfen", freute er sich und erwähnte auch die Gäste, die mit Fackeln den Weg durch die Nacht angetreten hatten. Dabei stellte er die besondere Bedeutung des Lichtes im christlichen Leben in den Mittelpunkt seiner Predigt.

Dies beginne mit der Taufkerze, Kommunionskerze über viele weitere prägende Momente des Lebens. Bei ihm sei es auch die Primizkerze vor 59 Jahren gewesen. Das seien alles Ereignisse, an die man sich im Jahreszyklus immer wieder erinnern sollte. "Er ist das Licht, vergiss es ja nicht", nahm Hautmann Bezug auf ein oft gesungen Passage im Kirchenlied.

Dank an die Helfer

Für die Kirchenverwaltung nutzte Reinhard Weber am Ende die Gelegenheit, Pfarrer Hautmann und Organistin Susanne Heid für den treuen Dienst an Heiligabend zu danken. Mesner Eustach Kern kümmert sich das ganze Jahr über für die großen und kleinen Dinge der Kapelle, macht sie in den Sommermonaten an den Sonntagen Besuchern zugänglich. Weber vergaß auch alle jene Helfer aus den umliegenden Bergdörfern nicht, die das Kirchlein mit in Ordnung halten.

Mit einer Dankurkunde des Ortspfarrers Alfred Beißer verabschiedete Weber die Ministrantin Zara Reh aus Hundsboden. Abschließend stimmten die Gläubigen bei Kerzenschein das Lied an, das die ganze Welt erobert hat. Spätestens mit dem schlichten "Stille Nacht, Heilige Nacht" war Weihnachten bei allen angekommen.

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