Forchheim

Lederwarenhändler Dorsch packt Koffer und zieht um

Der Lederwarenladen Dorsch wechselt von der Hauptstraße in das neue Einkaufszentrum am Paradeplatz . Wo jetzt noch Mengin Schuhe verkauft, soll bald ein großer Textiler einziehen.
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Axel Dorsch wird im April seine Koffer packen und die Kunden in der Hauptstraße mit einem völlig anderen Angebot überraschen. Foto: Oswald
Axel Dorsch wird im April seine Koffer packen und die Kunden in der Hauptstraße mit einem völlig anderen Angebot überraschen. Foto: Oswald
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Das Lederwarengeschäft Dorsch wird sich mit seiner Verkaufsfläche verdreifachen. Dazu will Inhaber Axel Dorsch schon im April aus seinen alten Geschäftsräumen mit nur 70 Quadratmetern in der Hauptstraße ausziehen und in die neue Ladenzeile am Paradeplatz wechseln. Hier wird sich das Sortiment auf 210 Quadratmetern deutlich vergrößern.

Aber seine Geschäftsräume in der Hauptstraße will Axel Dorsch dennoch weiterhin behalten. Denn der umtriebige Händler, der neben seinem Lederwarengeschäft auch den Andenkenladen "Kartenhaus" betreibt, plant wieder Neues in seinem alten Geschäft. Was, das will er noch nicht verraten. Nur soviel: "Es wird kein Handyladen oder Backshop werden", verspricht Dorsch.

Der Geschäftsmann beklagt, dass das Zentrum ohnehin an einer mangelnden Vielfalt kranke.
Sein neues Sortiment werde die Innenstadt bereichern.

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Stefan Schick, freut sich, dass mit dem Umzug von Lederwaren Dorsch jetzt alle Läden im neuen Geschäftszentrum am Paradeplatz besetzt seien - wenngleich er "mit weinendem Auge" die Ansiedlung eines Textilmagneten vermisse. Mit Erleichterung stellt Schick allerdings fest, dass der gleiche Händler, der jetzt umziehe seinen Laden in der Hauptstraße behalte. "Damit wird ein Leerstand vermieden".

Kleider statt Schuhe

Auch werde es nach dem bevorstehenden Auszug von Schuh Mengin keinen Leerstand in der Hauptstraße geben, betont Stefan Schick. Denn dem Vernehmen nach soll ein großer Textiler in die Geschäftsräume kommen.
Allerdings bedauert der Vorsitzende der Werbegemeinschaft: "Schade, dass Mengin geht". Dies zeige, dass sich die Entscheidung, innenstadtrelevante Sortimente auch im Außenbereich Anbieten zu dürfen, nachteilig für das Stadtzentrum auswirke.

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