Wiesenthau
Kunst

Künstler-Brüder aus Schlaifhausen sind unterwegs

Die Künstler Guido und Johannes Häfner sind momentan in Nürnberg dabei, eine bekannte Unterführung zu verschönern.
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Foto: privat
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Die Brüder Guido und Johannes Häfner aus Schlaifhausen sind für ihre tollen Kunstwerke weit über die Landkreisgrenzen Forchheims bekannt.

Aktuell sind die beiden für Projekte im Raum Nürnberg und am Bodensee unterwegs. Einen besondere Form der Streetart produzieren die Brüder aktuell gemeinsam im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. In der Durchfahrt des Datev-Gebäudes Datev II Nord gibt es vier große Felder - pro Straßenseite zwei. Diese vier Kassetten sollen in dem Projekt bemalt werden. Ziel ist es, das Gebäude als Attraktivität im Stadtteil Gostenhof zu präsentieren und damit auch die Kreativität und Fantasie

der Genossenschaft Datev erlebbar zu machen, erklärt Johannes Häfner, der die Verantwortung für das Projekt trägt.

Die Ausmalung der Durchfahrt berücksichtige die Besonderheiten der Architektur und der Geschichte des Gebäudes. Die linienbezogene Anmutung der Fassade wurde künstlerisch im Entwurf aufgenommen. Es werden grafische Elemente aus der Streetart-Szene zusammen mit Datev-Elementen und Piktogrammen verwendet. Die Piktogramme oder auch grafische Strichzeichnungen (einfarbig) werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuell entworfen, wobei es diesen freisteht,die Piktogramme mit oder ohne Datev-Bezug zu gestalten.

Zusammen mit seinem Bruder Guido ist Johannes Häfner seit drei Wochen mit der Ausmalung der vier Kassetten (je 5,50 Meter Höhe) in der Durchfahrt des ehemaligen Schucogebäudes in der Fürther Straße/Roonstraße, Nähe dem Nürnberger Plärrer beschäftigt. Zusammen sind ca. 100 Quadratmeter zu bemalen. Die Arbeiten werden noch den gesamten September beanspruchen. Bei der Wahl der richtigen Farben hat die Firma Kreul (aus Hallerndorf) die Brüder beraten. Es werden die Farben aus dem Kreul Triton-Sortiment verwendet.

Guido Häfner hat zudem eine Einzelausstellung seiner aktuellen Stahlskulpturen laufen.. Diese ist bis Mai 2019 im MAC-Museum in Singen zu sehen. Dort werden neben den bis zu 3 Meter hohen archetypischen Köpfen aus Cortenstahl auch Arbeiten aus Edelstahl gezeigt. Im Innenbereich des Museums ist eine Dauer-Ausstellung von historischen Autos zu sehen.



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