Trailsdorf
Brauchtum

Kreis Forchheim: Wenn Haflinger und andere Kräfte walten

Wenn Haflinger-Pferde im Einsatz sind und der Zweite Bürgermeister das Kommando übernimmt, dann ist Kirchweih in Trailsdorf.
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Das Baumaufstellen an der Trailsdorfer Kirchweih Foto: Mathias Erlwein
Das Baumaufstellen an der Trailsdorfer Kirchweih Foto: Mathias Erlwein
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Zur Trailsdorfer Kirchweih am Festgelände neben dem Feuerwehrgerätehaus hatten die Kerwasmadla und -burschen ein umfangreiches Programm rund um das Festzelt mit Live-Musik, Rummelbuden, Schiffschaukel und kulinarischen Köstlichkeiten geboten. Auch die Tradition wurde gewahrt. Die Kirchweihburschen stellten einen 20 Meter langen Kirchweihbaum auf. Von zwei Haflinger-Pferden der Familie Schwinn wurde der stattliche Baum zum Festplatz befördert, wo die Forchheimer Feuerwehrkapelle mit Blasmusik das Aufstellen musikalisch umrahmte. Wie schon in den Jahren zuvor hatte Zweiter Bürgermeister Sebastian Schwarzmann (WGT) das Kommando übernommen. Die bunt geschmückte Fichte war im Nu in die Senkrechte gehievt.

Fass unfallfrei angestochen

Beim Freibieranstich danach blieb sein Festtagshemd im Gegensatz zum Vorjahr trocken, nach wenigen Schlägen war das Fass unfallfrei angestochen. An der Kirchweih durften die beliebten Gaudispiele nicht fehlen, bei denen sich verschiedene Gruppen an mehreren Runden lustiger Spiele beteiligten. Die vielen Zuschauer hatten einen Riesenspaß.

Spenden für einen Defibrillator im Ort

Einen Teil der Einnahmen spenden die Kerwasmadla und -burschen immer für einen guten Zweck. Dieses Mal wurden von Corinna Kraus und Stefanie Roth 300 Euro an den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Erich Neudecker, übergeben. Die Feuerwehr plant, einen öffentlich zugänglichen Defibrillator im Ort zu installieren. Auch die "Bavarian-Cruiser", die an der Kirchweih ihr 15. Motorradtreffen veranstalten, beteiligten sich mit einer 250-Euro-Spende.

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