Eggolsheim
Straßenverkehr

Kreis Forchheim: Letztes Teilstück des Radwegs eröffnet

Der Radweg zwischen Eggolsheim und Bammersdorf ist fertig. Es ist ein kleiner Lückenschluss mit großer Wirkung.
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Bei der offiziellen Eröffnung des Radwegs zwischen Bammersdorf und Eggolsheim Foto: Sylvia Hubele
Bei der offiziellen Eröffnung des Radwegs zwischen Bammersdorf und Eggolsheim Foto: Sylvia Hubele
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Der Radweg sorgt nicht nur für den Lückenschluss nach Forchheim, sondern auch mit seiner Randmarkierung für mehr Sicherheit bei Dunkelheit. Dies konstatierte Gerhard Krahl, Vorstandsmitglied im ADFC Forchheim, der Regionalgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs zur Eröffnung des letzten Teilstückes des Radweges zwischen Eggolsheim und Bammersdorf beziehungsweise Forchheim. Der Eggolsheimer Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) wurde vom ADFC gelobt, weil er Radwege mit weißen Streifen rechts und links des Weges bauen lasse: "Das fordern wir schon lange", versicherte Jürgen Moser, der ebenfalls als ADFC-Mitglied anwesend ist.

Die Talroute des Regnitztalweges ist jetzt lückenlos, freute sich Claus Schwarzmann in seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung. Das jetzt eröffnete Teilstück ist zwar noch nicht mal einen halben Kilometer lang, jedoch eine wichtige Verbindung. Gleichzeitig wurde gemeinsam mit dem Landkreis Forchheim auch die Kreuzung von Gemeindeverbindungsstraße und Kreisstraße verkehrssicherer durch Linksabbiegerspur und Querungshilfe gestaltet. Es wurden 4000 Kubikmeter Erdreich bewegt und 2500 Kubikmeter Asphalt verbaut, zählte Schwarzmann auf, welche Mengen für das kleine "Teilstück mit großer Gesamtwirkung" bewegt wurden. Gekostet hat alles zusammen 750.000 Euro. Da der Landkreis 230.000 Euro an Fördermitteln, die Gemeinde 180.000 Euro Fördermittel und weitere 76.000 Euro Fördermittel für den Radweg zur Verfügung gestellt wurden, blieben für den Landkreis 115.000 Euro und die Marktgemeinde Eggolsheim 147.000 Euro übrig.

"Freut euch, genießt es, nutzt es, nur so ist ein Radweg sinnvoll", rief Otto Siebenhaar (FW) als Stellvertreter des Landrates den Anwesenden zu.

Jetzt muss nur noch das bereits vorhandene Beschilderungskonzept gut für den gesamten Regnitzradweg umgesetzt werden. Anne Schmitt vom Verein Flussparadies Franken wies darauf hin, dass sich gerade in den Ortschaften die Radfahrer nur nach den Schildern für Autofahrer orientieren können - und damit nicht auf dem sicheren Radweg, sondern der Straße unterwegs sind.

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