Neunkirchen am Brand
Kommunalwahl

Kreis Forchheim: Freie Wähler gehen mit Stefan Dobler ins Rennen

In der Aufstellungsversammlung der FW Neunkirchen am Brand wurde Stefan Dobler als Bürgermeisterkandidat nominiert.
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Stefan Dobler Foto: privat
Stefan Dobler Foto: privat

Die Freien Wähler (FW) Neunkirchen am Brand gehen mit Stefan Dobler in die Kommunalwahl 2020. Der Vorsitzende der FW wurde in der Nominierungsversammlung einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Der 59-jährige Elektroingenieur ist tätig als Entwicklungsleiter für Flugzeugelektronik in einem großen Nürnberger Familienunternehmen. Für die Kommunalpolitik interessiert sich Dobler schon seit seinem Beitritt bei den FW 2003. Bei der letzten Wahl kandidierte er für das Amt des Gemeinderates. Durch einen Generationenwechsel bei den FW Neunkirchen sieht er sich als "innovativen Menschen" mit der Unterstützung von neuen FW in einem jungen Team als sehr geeignet an, das Amt des Bürgermeisters mit all seinen Herausforderungen anzutreten. "Ich lebe schon lange in Neunkirchen am Brand. Es gefällt mir sehr gut hier und ich möchte etwas zurückgeben. Ich habe viel Erfahrung in der Abwicklung von Projekten, in der Budgetplanung und -umsetzung und in modernen Führungsmethoden", erklärte Dobler. Neunkirchen stehe gut da. In den letzten beiden Perioden sei viel erreicht worden, vom Schuldenabbau über die Entwicklung von Neubaugebieten, Zuzug von neuen Bürgern mit Kindern, Krippen- und Kindergartenplätzen, Bau von Feuerwehr- und Gemeinschaftshäusern, Verbesserungen beim Straßenbau, Schwimmbadneubau und vielem mehr. "Das ist Bürgermeister Heinz Richter und dem gesamten Gemeinderat zu verdanken" sagte Dobler, der kein "Verwaltungsbürgermeister" sein wolle, sondern die Dinge anpacken und verändern wolle.

Pro Westumgehung

In der nächsten Periode stehen mit dem Neubau der Grundschule, einer Kindertagesstätte und einer weiteren Kinderkrippe (privater Bauherr und Träger) wichtige Themen an. "Um unsere Verkehrsprobleme in Neunkirchen zu lösen, ist der Bau der Westumgehung zum Abschluss zu bringen und im Rahmen von Isek (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) die Gestaltung und Belebung des Innerortes voranzubringen. Alleine ist das nicht zu schaffen. Dazu bedarf es einer guten, dynamischen und kompetenzreichen Mannschaft." Deshalb hätte das junge Team der FW Themen in vier Kompetenzfeldern entwickelt. Das sind: 1. Soziales/Schule/Gesundheit, 2. Naturschutz/Landwirtschaft, 3. Gewerbe/Technologie, 4. Infrastruktur/Sport/Kultur. Die Inhalte würden in Kürze diskutiert werden. Letztendlich hingen viele Themen und Aufgaben für die Zukunftsentwicklung vom demografischen Wandel einer Kommune ab. Als Versammlungsleiter bei der Nominierungsversammlung fungierte der langjährige Bürgermeister und Kreisrat Werner Wolf aus Gräfenberg, unterstützt im Wahlausschuss vom Bürgermeister und Kreisrat Rudolf Braun aus Weißenohe und der Kreisrätin Elisabeth Simmerlein aus Elsenberg. Nach kurzer Erläuterung der Formalitäten stellten sich die Bewerber vor und die Wahl wurde durchgeführt. Das Wahlergebnis war einstimmig für alle Bewerber.

Die Liste

Die FW-Kandidatenliste: 1. Stefan Dobler, 2. Christian Braun, 3. Ulrich Ruppert, 4. Florian Hofmann, 5. Christian Boeckmann, 6. Manuel Hauser, 7. Regina Hofmann, 8. Andreas Kaiser, 9. Martin Lemberger, 10. Frank Hanauer, 11. Alexander Batz, 12. Christa Boeckmann, 13. Jürgen Braun, 14. Christof Dobler, 15. Hildegund Germeroth, 16. Armin Eimerich, 17. Gabriele Hahn, 18. Michael Schäffler, 19. Heinz-Dieter Schültke, 20. Stefanie Bschirrer; Ersatz: Ines Barrabas.

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