Haid
Baugebiet

Kreis Forchheim: endlich neue Bauplätze in einem 200-Einwohner-Ort

Vor 20 Jahren gab es letztmals freie Bauplätze im Hallerndorfer Gemeindeteil Haid. Nun gibt es neue Baugrundstücke in der Flur "Marteräcker".
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Die drei Hallerndorfer Bürgermeister mit Vertretern der Baufirmen und des Ingenieurbüros sowie ZWE-Geschäftsführer Steffen Lipfert beim Spatenstich in Haid Foto: Mathias Erlwein
Die drei Hallerndorfer Bürgermeister mit Vertretern der Baufirmen und des Ingenieurbüros sowie ZWE-Geschäftsführer Steffen Lipfert beim Spatenstich in Haid Foto: Mathias Erlwein

In der kleinen Ortschaft Haid in der Gemeinde Hallerndorf an der Grenze zum Landkreis Erlangen-Höchstadt entstehen gerade fünf neue Bauplätze. Für bauwillige einheimische Haider Familien im 200-Seelen-Ort ist dies nach rund 20 Jahren erstmals wieder eine Gelegenheit, gemeindliche Bauplätze im Heimatort zu erwerben. Den Spatenstich dazu nahmen die drei Hallerndorfer Bürgermeister mit Vertretern der Baufirmen und des Ingenieurbüros sowie Geschäftsführer Steffen Lipfert vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Eggolsheimer Gruppe (ZWE) vor. "Ein besonderer Dank gilt den ursprünglichen sieben Grundstückseigentümern für die Verkaufsbereitschaft ihrer Teilflächen, was in der heutigen schwierigen Zeit aufgrund der mangelnden Anlagealternativen auf dem Finanzmarkt keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Im kleinen Baugebiet "Marteräcker" entstehen fünf neue Baurechte mit Grundstücksgrößen von 550 bis 750 Quadratmetern. Auftragssumme für die Kanalbauarbeiten beträgt rund 95.000 Euro. Der Einbau der Wasserleitung kostet rund 75.000 Euro. Die geschätzten Baukosten für die Verkehrsflächen liegen bei rund 205.000 Euro. Die hohen Kosten führt der Bürgermeister auf die "aufgeheizte Konjunktur und die immer geringer werdenden Kapazitäten der Tiefbaufirmen" zurück.

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