Hausen

Kreis Forchheim: Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt will Themen "intensiver und schneller" angehen

Thomas Schmitt ist von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Hausen zum Bürgermeisterkandidaten nominiert worden.
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Bürgermeisterkandidat mit Gemeinderäten der UWG Hausen (von links):  Martin Heilmann,  Barbara Schmitt, Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt  und Herbert Kemeth Foto: privat
Bürgermeisterkandidat mit Gemeinderäten der UWG Hausen (von links): Martin Heilmann, Barbara Schmitt, Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt und Herbert Kemeth Foto: privat

In ihrer Nominierungs- und Aufstellungsversammlung hat die UWG Hausen den Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 gewählt: Der Bau- und Wirtschaftsingenieur Thomas Schmitt wird die UWG demnach als Bürgermeisterkandidat in den Wahlkampf führen. 23 stimmberechtigte Mitglieder waren der Einladung zur Aufstellungsversammlung gefolgt, um den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 zu bestimmen. In geheimer Wahl und im Beisein von Bezirksrat Manfred Hümmer (FW) sprachen sich im Saal des Gasthauses "Schwarzer Amboss" 22 Mitglieder für Schmitt aus. Thomas Schmitt sagte, er sei überwältigt von der Unterstützung. Nach seinem Dank für das große Vertrauen der Mitglieder kündigte er an, jetzt mit einer soliden Gemeinderatsliste sowie einem ausgewogenen politischen Programm die nächsten Grundsteine für eine erfolgreiche Kommunalwahl setzen zu wollen: "Die Leute haben gesagt, wir brauchen dich." Und so will es der zweifache Familienvater, der als Bau- und Wirtschaftsingenieur bei Siemens als Senior-Project-Procurement-Manager tätig ist, wissen.

Ausblick

Dann gab Thomas Schmitt einen Ausblick auf das, was er tun würde als Bürgermeister von Hausen: "Ich bin der Meinung, dass Themen intensiver und schneller sowie moderner angegangen werden müssen. Daraus würden sich vielfältige kreative Möglichkeiten zur Gestaltung der Gemeinde ergeben." Insgesamt gelte es, die anstehenden Aufgaben und Ideen zusammen mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitern der Verwaltung und den Bürgern zu erledigen und umzusetzen. Er bekannte, dass gerade diese Möglichkeit der Zusammenarbeit über die Gemeinde Hausen hinaus mit den umliegenden Gemeinden für ihn das Reizvolle am Amt des Bürgermeisters sei. Seine Erfahrung im Bereich Koordination, selbstständige Vertragsverhandlungen, fachliche Führung und Teamarbeit wolle er im Amt einbringen.

Leuchtturmprojekt

Sollte er am 15. März gewählt werden, dann will Schmitt unter anderem die Sanierung der "Krone" als Leuchtturmprojekt des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts noch intensiver vorantreiben und energieeffiziente Ersatzneubauten der in die Jahre gekommenen öffentlichen Gebäude schaffen. Hier steht vor allem die Schule und das Rathaus im Vordergrund. Die Grundlage für eine auf die Zukunft gerichtete verkehrsrechtliche Erschließung sowie Entwicklung und Ausweisung von Baulandmodellen für junge Familien soll der aktualisierte und neue Flächennutzungsplan bilden. Es gelte, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, und sich für eine starke Verwaltung mit modernen Strukturen einsetzen. Er verstehe sich als Trainer einer Mannschaft, die sich für ein zukunftsfähiges Hausen einsetzt. "Ich möchte eine Gemeinde der Offenheit und des respektvollen Umgangs", sagte Schmitt. Man müsse sich in Hausen wieder wohlfühlen können, und zwar unabhängig von Herkunft, Geldbeutel und Alter, war laut Pressemitteilung der UWG die einhellige Meinung der Teilnehmer bei der Nominierungsversammlung.

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